
Fotos FW Schermbeck
Feuerwehr Schermbeck leistete überörtliche Hilfe beim Großbrand in Krefeld
23.12.2025 Schermbeck (ots). Am Montag gegen 13:00 Uhr wurde die NRW Bezirksrufbereitschaft eins zur Unterstützung der Feuerwehr Krefeld bei einem Großbrand in einem Recyclingbetrieb angefordert.
Da die Feuerwehr Schermbeck ebenfalls zwei Fahrzeuge und Mannschaften für den Zug drei der Bezirksrufbereitschaft stellt, machten sich sechs Kameraden aus Schermbeck und Altschermbeck zeitnah auf den Weg zur Feuerwache in Dinslaken.
Dort wurde der Zug um weitere Fahrzeuge und Mannschaften aus dem Kreis Wesel ergänzt und anschließend zur Sammelstelle der Bezirksrufbereitschaft eins in Duisburg gefahren.

Hier trafen alle Züge der Bezirksrufbereitschaft eins zusammen, die dann im Verband nach Krefeld verlegt wurde.
Der Zug drei mit den Kameraden aus Schermbeck übernahm an der Einsatzstelle in Krefeld den Abschnitt Löschwasserversorgung, bei der großem Mengen Löschwasser aus dem Rhein gefördert wurden.
Nach dem Abschluss der Löscharbeiten unterstützten die Kameraden bei den Rückbau der Schlauchleitungen.
Um 23:55 Uhr wurde der zusammengestellte Zug wieder in Dinslaken aufgelöst. Nach dem die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht waren, endete der Einsatz für die Kameraden der Feuerwehr Schermbeck gegen 0:30 Uhr.
Bericht FW Krefeld:
Am 22.12.2025 um 04:55 Uhr, kam es auf dem Gelände eines Recyclingbetriebs im Bereich des Hafengebietes der Stadt Krefeld zu einem ausgedehnten Brand von ca. 800 Tonnen Metallschrott. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren bereits Flammen mit einer Rauchentwicklung zu erkennen. Die Feuerwehr leitete umgehend eine umfassende Brandbekämpfung ein.
Aufgrund des hohen Wasserbedarfs wurde eine leistungsfähige Löschwasserversorgung aus dem Rhein aufgebaut. Weiterhin werden Hochleistungspumpensysteme, Teleskopmasten, Großwerfer sowie mehrere Löschzüge eingesetzt. Die Brandbekämpfung erfolgt derzeit überwiegend mit Wasser.
Parallel zur Brandbekämpfung führen spezielle Messeinheiten kontinuierlich Luftmessungen im Stadtgebiet durch. Nach aktuellem Stand wurden keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffkonzentrationen festgestellt. Es kann jedoch zeitweise zu Geruchsbelästigungen kommen. Vorsorglich wurden Handlungsempfehlungen für die Bevölkerung über die Warn-App NINA ausgesprochen.
Weitere Evakuierungen sind derzeit nicht erforderlich. Der Brandschutz für das Stadtgebiet ist jederzeit sichergestellt.
Die Feuerwehr Krefeld wird aktuell von überörtlichen Kräften der Bereitschaft 1 (Kleve/Wesel/Duisburg) sowie weiteren angrenzenden Gebietskörperschaften unterstützt. Die Feuerwehr arbeitet eng mit dem Betreiber, dem Umweltamt, dem LANUV und der Polizei sowie weiteren beteiligten Stellen zusammen. Weitere Informationen folgen bei wesentlichen Lageänderungen.
Mittlerweile ist der Brand gelöscht