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Tongrube: Verbleib der Ölpellets wird durch weiteres Gutachten überprüft

19.3.2019 Gahlen. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Anfang dieses Jahres hat Umweltministerin Ursula Heinen-Esser angekündigt, dass die empfohlenen und derzeit durchgeführten Sicherungsmaßnahmen in der Tongrube Schermbeck-Hünxe – dort wurden zwischen 2010 und 2013 rund 30.000 Tonnen Ölpellets illegal entsorgt - durch ein zusätzliches Gutachten im Auftrag des Umweltministeriums überprüft werden sollen.

In die Prüfung sollen alle bislang vorliegenden Daten, Ergebnisse und Entscheidungen einbezogen werden. Auch hatte die Ministerin angekündigt, die Anforderungen an das Gutachten mit allen beteiligten Behörden und Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiative und der Kommunalpolitik abzustimmen. „Wir nehmen die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst. Daher freue ich mich, dass gestern Vertreter meines Hauses mit Vertretern des Gahlener Bürgerforums, den Bürgermeistern der Gemeinden Hünxe und Schermbeck sowie Vertretern des Kreises Wesel, der Bezirksregierung Düsseldorf und des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zu einem ersten Abstimmungsgespräch zusammengekommen sind“, sagt die Ministerin.

Das Auftakttreffen fand auf Einladung des Umweltministeriums im Rathaus Schermbeck statt. In dem sachlichen, konstruktiven und offenen Austausch haben die Vertreter des Gahlener Bürgerforums und der Kommunalpolitik ihre Anliegen vorgetragen und mit den Vertretern des Umweltministeriums und der anderen Behörden diskutiert und besprochen. Das Umweltministerium hat die vorgetragenen Bedenken und Anregungen aufgenommen, allen Beteiligten zugesichert, den offenen Dialog fortzusetzen und wird jetzt die Ausschreibung des unabhängigen Gutachtens in die Wege leiten.

Zur Erinnerung:
In der Tongrube Schermbeck wurden zwischen 2010 und 2013 circa 30.000 Tonnen Ölpellets illegal entsorgt. Nach Bekanntwerden der illegalen Ablagerung wurden Maßnahmen getroffen, um eine mögliche Ausbreitung von Schadstoffen und die Belastung der Umwelt zu vermeiden. Dazu gehören die Oberflächenabdichtung, das regelmäßige Monitoring des Sickerwassers sowie dessen Entsorgung über eine Sickwasserbehandlungsanlage, die in den kommenden Wochen fertiggestellt wird. Bis dahin wird das Sickerwasser ordnungsgemäß über die Kläranlage Emschermündung entsorgt.

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