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Christine Wolf

Nachruf der katholischen Kirchengemeinde St. Ludgerus zum Tod von Christine Wolf 

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen. (Albert Schweitzer)

Am 02. April 2026 ist unser Mitglied des Leitungsteams im Alter von 68 Jahren für immer bei Gott angekommen.

Am 20. November 1958 wurde sie in Marburg geboren, besuchte die Schule, machte Abitur und studierte Sprachen in Würzburg. Nach dem Abschluss ihres Studiums hat sie Kastulus geheiratet und zog nach Dorsten. Seit 1991 wohnt sie in Schermbeck und engagiert sich in der Ludgerus Gemeinde.

Christine war sehr gewissenhaft und hat alles genau und engagiert gemacht. Sie war sehr gebildet, fortschrittlich und offen und hat sich für die Gleichberechtigung  der Frauen, ganz besonders in der katholischen Kirche eingesetzt. Als Mitglied des Pfarreirats und später als Vorsitzende des Pfarreirats hat sie sich für die Initiative Maria 2.0 stark gemacht und viele Aktionen für dieses wichtige Anliegen auf den Weg gebracht.

Sie hat sich seit vielen Jahren sehr stark im Gemeindeleben engagiert,  insbesondere seit den vom Bistum veranlassten organisatorischen Änderungen in der Gemeinde viel Zeit und Kraft für das Wohl der Gemeinde investiert, so dass das Gemeindeleben weiter so lebendig und eigenständig bleiben konnte wie früher.

Zusammen mit Heike Fleckenstein hat sie eine Selbsthilfegruppe gegründet, um den Schmerz und das Trauma der Frauen, die ihre Kinder in der Schwangerschaft verloren haben, aufzuarbeiten. Christine engagierte sich in diversen Ehrenämtern, in Kindergarten, Schule und in der Kirchengemeinde.

Ein Leben als Christ ist jedoch mehr als Aktivität. Es ist vor allem eine persönliche Verbundenheit mit Jesus Christus. Wann immer es ihr möglich war, nahm Christine am Gottesdienst teil. Viele Jahre hat sie sich um den Lektoren- und Kommunionhelferplan gekümmert und den Dienst sehr gut koordiniert. 

Ihre Krankheit in den letzten Jahren trug sie mit der Unterstützung ihrer Familie aus dieser gläubigen Verbundenheit. Immer war sie um Versöhnung und Frieden bemüht.

Mit dem Apostel Paulus können wir über ihr Leben sagen:
„Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue gehalten. "Schon jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit, den mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird.“ (2 Tim 4,9)

Ihrem Mann Kastulus, Kindern und der ganzen Familie sind wir verbunden in ihrer Trauer und Hoffnung.

Das Seelenamt, die Eucharistiefeier zur Verabschiedung, wird am Freitag, 10. April, um 13.00 Uhr in der St. Ludgerus-Kirche, Schermbeck, stattfinden. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Katholischen Friedhof.

Im Namen der Pfarrei St. Ludgerus in tiefer Dankbarkeit
- Pastor Xavier Muppala

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