
Foto ATOS Trio
Das ATOS Trio setzt die Konzertreihe in der Georgskirche fort
2.1.2026 Schermbeck (geg). Mitte November verabschiedete sich Pfarrer i.R. Wolfgang Bornebusch offiziell aus der Konzertorganisation in der St. Georgskirche. Wie es jetzt weitergeht:
Als Pfarrer i.R. Wolfgang Bornebusch im Jahr 2000 die Benefizkonzerte für eine neue Orgel in der Georgskirche organisierte, sollte das eigentlich eine einmalige "Geschichte" werden. Bornebusch, der bis 2007 Pfarrer der Georgsgemeinde war, sang damals nach eigenen Angaben in verschiedenen Chören. „Deshalb war ich am Niederrhein gut vernetzt“, berichtet er. So gelang es ihm in dem Jahr, sieben Konzerte in die Georgskirche zu holen. Die neue Orgel kam und die Konzertreihe blieb wegen des guten Zuspruchs.
Wie angekündigt nahm er nach seinem letzten organisierten Konzert in der Georgskirche Abschied. Nicht aber, ohne sich bei allen Weggefährten, die er zum kleinen Empfang eingeladen hatte, für die jahrzehntelange Unterstützung zu bedanken.
Die Freunde der Konzertreihe dürfen sich freuen- sie wird weitergeführt. Für die Auswahl der MusikerInnen und Ensembles und die Gestaltung der Konzertprogramme werden in erster Linie Manfred Dahlhaus, Felicia Meyerratken und Stephan Schulze zuständig sein, während sich Susanne Kremer vor Ort vorrangig um Organisatorisches, um die Öffentlichkeitsarbeit und die Finanzierung kümmert.
Das erste Konzert in der Georgskirche, welches das neue Orgateam vorbereitet haben, findet am Sonntag, den 18. Januar um 17 Uhr mit dem „ATOS Trio“ statt .
Auf dem Programm stehen Werke von Joseph Haydn, Johannes Brahms und Lutz-Werner Hesse. Das Trio erobert gemeinsam seit 2003 weltweit die großen Konzertreihen und Festival-Podien. Das Klaviertrio zählt heutzutage zu den ganz wenigen seiner Art, die rund um den Globus konzertieren.
Der Komponist Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse wird dieses Konzert moderieren. Der Schwerpunkt von Hesses kompositorischer Arbeit liegt im kammermusikalischen und im orchestralen Bereich. Er erhielt zahlreiche Kompositionsaufträge. Er komponierte u.a. bislang vier Symphonien, 5 Streichquartette, Solokonzerte für Violine, Horn, Mandoline sowie für Flöte und Harfe. Seine Werke werden in vielen Ländern Europas, aber auch in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Japan aufgeführt.
Der Eintritt ist frei! Am Ausgang wird um eine Kollekte von mindestens 10,00 € gebeten!
v. li:
Stephan Jochen Schulze, gebürtiger Schermbecker, studierte Posaune und Tuba an den Musikhochschulen Detmold und Münster. Er leitet das JugendJazzOrchester NRW und unterrichtet an der Musik und Kunstschule Bielefeld, der Universität Münster sowie an der Musikhochschule in Osnabrück. Für seine pädagogische Arbeit erhielt er 2009 den WDR Jazzpreis.
Susanne Kremer kümmert sich vor Ort um das organisatorische. Seit 2020 ist sie im Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Schermbeck tätig. Dort ist sie in verschiedenen Ausschüssen und seit 2024 auch in der Kreissynode Mitglied.
Felicia Meyerratken, eine gebürtige Erlerin, studierte Orgel in Münster und Wien. Sie war Dozentin an der Münsteraner Universität, an der Kirchenmusikschule in Essen und an der Hochschule für Kirchenmusik in Aachen. Der Konzertreihe der Schermbecker St. Georgskonzerte ist sie vom Beginn im Jahre 2000 an verbunden. Sie war an der Gestaltung vieler Konzerte beteiligt.
Manfred Dahlhaus, aufgewachsen in Schermbeck, zog nach seiner Ausbildung als Elektroniker nach Wuppertal, um an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Abteilung Wuppertal Posaune und nach dem Examen an der Robert Schuman Hochschule in Düsseldorf Ton- und Bildtechnik zu studieren. Dahlhaus arbeitet als Lehrer und Schulleitungsmitglied an der Pina-Bausch Gesamtschule in Wuppertal.