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Mehr Krebserkrankungen in Gahlen? Die BfB hakt nach

6.1.2020 Schermbeck (pd). In einem Schreiben  an das Robert-Koch-Institut fordert Klaus Roth, (BfB) Zahlen zu Krebserkrankungen in Schermbeck an.

Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere Recherche im Internet hat ergeben, dass das Robert-Koch-Institut bundesweit die Krebs-registerdaten erfasst.

Im Ortsteil Gahlen unserer Gemeinde Schermbeck werden bzw. wurden zwei Deponien betrieben. Auf der Deponie Mühlenberg der Firma Nottenkämper wurden vermutlich im Zeitraum von 2010 bis 2013 über 30.000 t Ölpellets illegal entsorgt. Nach den Aussagen des Hünxer Facharztes für Arbeitsmedizin, Joern-Helge Bolle, handelt es sich dabei um „krebserzeugende, mutagene und reproduktionstoxische Stoffe, wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und Schwermetalle, die laut Produktblatt in die höchste Krebsgefahr-Kategorie 1 eingestuft sind“.

Auf der Sonderabfalldeponie Hünxe/Schermbeck sind seit dem Jahre 2016 ca. 200.000 t ölhaltige Schlämme von der Grube Erika in Geeste im Emsland eingelagert. Zahlreiche Fernsehsender haben seinerzeit darüber berichtet.

Während einer Informationsveranstaltung im Jahre 2018 wiesen Gartroper Bürger darauf hin, dass es eine auffallend hohe Krebsrate in ihrem Dorf gibt. Auch über auffallende Krankheitsbilder bei Tieren wurde berichtet. Vor wenigen Tagen teilte mir ein Bürger mit, dass in einem Wohngebiet in Schermbeck 5 Bürger an Leukämie erkrankt sind.

Uns würde einmal interessieren, ob ihr Krebsregister bereits Aussagen darüber zulässt, wie häufig Krebserkrankungen und seltene Erkrankungen im Kreis Wesel und insbesondere im Bereich
Schermbeck/Hünxe aufgetreten sind und in welchem Zeitraum. Inwieweit weichen ggf. die Zahen von Schermbeck/Hünxe zu anderen Kreiskommunen ab. Im Zusammenhang mit dem Umweltskandal in Gahlen ist diese Frage sicherlich nicht uninteressant.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Klaus Roth

 

 

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