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Nix geht mehr an der Grundschulbaustelle

13.8.2026 Schermbeck (geg). Nix geht mehr an der Grundschulbaustelle- ein Baustopp sorgt für den derzeitigen Stillstand. Aus gut unterrichteten Kreisen ist zu vernehmen, dass ein Konflikt mit einer Baufirma für den derzeitigen Stillstand sorgt. 
Gerd Abelt, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters Mike Rexforth teilt dazu auf Anfrage kurz mit: "Dass derzeit eine Beschwerde der Gemeinde Schermbeck gegen das Nachprüfungsverfahren für die Vergabe des Rohbaus beim Oberlandesgericht anhängig ist, so dass derzeit noch nicht mit den Rohbauarbeiten begonnen werden kann."
Ein Bieter, der im Vergabeverfahren nicht berücksichtigt wurde, soll ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer beantragt haben. Die Verwaltung habe das Angebot  seinerzeit ausgeschlossen weil es Unstimmigkeiten bei der Aufführung  einzelnen Leistungen gegeben habe. Aus diesem Grund hat die Gemeinde gegen das Nachprüfungsverfahren eine Beschwerde beim Oberlandesgericht eingereicht.
Je nachdem wie lange sich das Verfahren hinzieht könne das eine massive Verzögerung des Bauzeitplanes bedeuten.   

Umstritten ist das Bauprojekt. Bürgermeister Mike Rexforth nannte es beim ersten Spatenstich im Februar diesen Jahres das größte kommunale Bauprojekt in der Geschichte des Ortes.
Der Weg der ersten Diskussionen um einen zentralen Grundschulstandort bis hin zum ersten Spatenstich war lang, steinig und dauerte sieben Jahre. Ein Bürgerbegehren, welches sich gegen den Bau aussprach und ein Ratsbürgerentscheid sorgten für die jahrelangen Verzögerungen. Entstehen wird nun an der Weseler Straße 16 ein moderner Schulcampus mit einer Zweifachturnhalle. Es entstehen vier miteinander verbundene, sogenannte und lichtdurchflutete „Lernhäuser“, die um eine zentrale Halle – der Aula- positioniert werden. Ein Verwaltungsbereich für das Kollegium, die Küche, Bibliothek, Mehrzweckräume und Differenzierungsräume für kleinere Gruppen oder Einzelarbeit sind neben den Klassenräumen (Lernlandschaften genannt) dort untergebracht. Zur Sporthalle gehören Umkleiden, Geräteräume und abtrennbare Hallenbereiche. Die Inbetriebnahme der neuen Grundschule wird mit Beginn des Schuljahres 2028/29 angestrebt. Kostenpunkt: 50 Millionen Euro. Ob dieser Rahmen eingehalten werden kann, bleribt nun fraglich. 

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https://www.schermbeck-grenzenlos.de/index.php/aktuelles/33581-es-geht-los-erster-spatenstich-fuer-die-neue-grundschule-ist-erfolgt

 

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