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Gans

Die Wildgänse sind zurück – Führungen der Biostation starten wieder 

7.10.2026 Bislich (pd). Mit dem Herbst kehren zahlreiche Vogelarten an den Niederrhein zurück. Zu den auffälligsten Wintergästen gehören die Blässgänse, die aus den arktischen Regionen Europas und Sibiriens zu uns kommen. Jährlich überwintern mehr als hunderttausend Tiere zwischen Duisburg und der niederländischen Grenze. Sie nutzen vor allem die Grünlandflächen der Rheinaue, aber auch die landwirtschaftlichen Flächen im Deichhinterland. Ihr charakteristisches Schnattern prägt während der Wintermonate vielerorts die Geräuschkulisse am Rhein.

Neben den Blässgänsen sind auch zahlreiche weitere Gänsearten in der Region zu beobachten. Regelmäßig finden sich Weißwangen- und Saatgänse in den großen Schwärmen, gelegentlich auch seltenere Arten wie Rothals-, Kurzschnabel- oder Zwerggänse. Darüber hinaus kommen Mischlinge verschiedener Gänsearten vor, deren Bestimmung teilweise schwierig ist.

Auch kleinere Vogelarten gehören zu den Wintergästen am Niederrhein. Rotdrosseln aus Skandinavien und Sibirien nutzen die Region als Rast- und Überwinterungsgebiet. Der Bergfink, ein Verwandter des Buchfinks, ist ebenfalls als nordischer Gast zu beobachten.

Die ersten Gänse treffen bereits im September ein, weitere Tiere folgen im Laufe der kommenden Wochen. Wer die nordischen Vogelarten näher kennenlernen möchte, kann an Führungen der Biologischen Station Kreis Wesel und Krefeld teilnehmen. Bei Busrundfahrten durch die Rheinaue werden die Gänse und weitere Vogelarten vorgestellt und zugleich Besonderheiten von Natur und Landschaft erläutert. An ausgewählten Stellen besteht die Möglichkeit, auszusteigen und die Tiere direkt vor Ort zu beobachten.

Wann: jeweils Samstag ab 10 Uhr: 21.11.2026, 16.1.2027, 20.2.2027 und 6.3.2027

Dauer: 3,5 bis 4 Stunden

Wo: Biologische Station Kreis Wesel und Krefeld, Freybergweg 9, 46483 Wesel

Leitung: Thomas Traill (voraussichtlich)

Anmeldung: Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder Telefon: 0281-96252-0

Bis zu zwölf Ferngläser werden verliehen. Wer ein eigenes hat, kann es sehr gerne mitbringen. Dann bleiben mehr für die anderen übrig. Auch ein spezielles Teleskop für die Vogelbeobachtung („Spektiv“) wird zur Verfügung stehen. So können wir den Gänsen mit etwas Glück aus nächster Nähe zusehen, ohne sie zu stören.