
Geflügelpest in Rees – Schutz- und Überwachungszone reichen bis in den Kreis Wesel
22.1.2026 Kreis Wesel/ Kreis Kleve (pd). Erneut ist es im Kreis Kleve, in Rees, zu einem Geflügelpestausbruch gekommen. In einem Putenmastbestand in Haffen wurde das gefährliche Influenzavirus vom Typ H5N1 festgestellt. Um den Betrieb mussten eine innere Schutzzone und eine äußere Überwachungszone mit einem Radius von 10 Kilometern eingerichtet werden. Die Schutzzone betrifft im Kreis Wesel Teile von Hamminkeln, Wesel und Xanten, die Überwachungszone zusätzlich Teile von Sonsbeck.
In den Zonen gelten bestimmte Beschränkungen für die Haltung und den Handel mit Geflügel und Geflügelprodukten. Die näheren Regelungen hat der Kreis Wesel heute in einer Allgemeinverfügung im Amtsblatt Nr. 7 veröffentlicht. Sie ist unter https://www.kreis-wesel.de/system/files/2026-01/Amtsblatt%20Nr.%207_26.pdf einsehbar und tritt am 22. Januar 2026 um 0 Uhr in Kraft.
Eine interaktive Karte gibt es unter https://visualgeoserver.fli.de/visualize-this-map/6C56476E847385DB496E36205A005809AD5F6CB3A89708FCDF9E6D9525339A5A. Dort lässt sich ermitteln, ob der eigene Betrieb in einer der beiden Zonen liegt. Die Tierärztinnen und Tierärzte des Veterinäramtes werden in den nächsten Wochen risikoorientierte Betriebskontrollen durchführen und Proben entnehmen.
Nach wie vor werden zahlreiche Wildvögel verendet aufgefunden und auf das Influenzavirus untersucht. im Kreis wurde das Virus bisher in weit über 50 Tieren nachgewiesen. In dieser Gesamtsituation kann die allgemeine Aufstallpflicht für Geflügel noch nicht aufgehoben werden. Sie gilt nach wie vor kreisweit.
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