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Schermbecker Tafel ist seit fast zwei Jahren am Start und benötigt Spenden
13.1.2026 Schermbeck (geg). Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten reicht das Einkommen vieler Menschen kaum noch aus, um grundlegende Bedürfnisse wie eine ausgewogene Ernährung zu decken. Mit Eröffnung des „caritativen-soziokulturellen Zentrums“ der Caritas hat sich im Alten Rathaus viel getan. Institutionen fanden hier eine Heimat und auch die eingerichtete Tafel hat sich inzwischen in Schermbeck etabliert. Das Angebot steht allen Menschen offen, unabhängig von Herkunft oder sozialem Status. Die Öffnungszeiten der Tafel sind immer montags von 10 bis 12 Uhr.
Wichtige Stütze
Die Tafel fängt genau dort auf, wo staatliche Hilfe oft nicht mehr ausreicht. Sie gibt Lebensmittel weiter, die zwar noch vollkommen genießbar sind, aber im Handel nicht mehr verkauft werden dürfen – etwa wegen überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum, kleiner Schönheitsfehler oder Überproduktion. Doch das reiche leider bei Weitem nicht, erklärt Benedikt van Meerbeck: „Inzwischen kommen 350 Menschen zur Tafel, um sich hürdenlos die benötigten Lebensmittel abzuholen. Doch dabei sind wir unbedingt auf Hilfe und auf Lebensmittelspenden angewiesen. Obwohl wir in ständigen Gesprächen mit hiesigen Landwirten, Bäckereien und Lebensmittelgeschäften sind, sind Spenden immer sehr gerne gesehen.“
Die Tafelidee könne sich jedoch nur nachhaltig umsetzen, wenn sie von vielen aus der Gemeinde getragen wird. „Es sind unsere ehrenamtlichen Helferinnen, unsere Pfarrcaritas St. Ludgerus, die Gewerbetreibenden unserer Gemeinde und viele Einzelspender, die diese wichtige Hilfe bisher möglich gemacht haben“, betont Caritasdirektor Michael van Meerbeck.
Die Tafel in Schermbeck bittet weiterhin auf Lebensmittel- und Kleiderspendenspenden. Ab sofort können diese wieder in der Tafel selbst abgegeben werden.