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AFS Austauschschüler helfen dem Osterhasen

20.4.2019 Schermbeck (gj). Grün, blau, gelb, gestreift oder doch lieber mit Glitzern? Diese Frage stellte sich gestern sieben Austauschülern, die gemeinsam mit einigen Gastschülern bei Familie Große-Brinkhaus in Schermbeck Eier bemalten. Roman aus Japan, Yue aus China, Jose aus der Dominikanischen Republik, Cyprien und Sofie aus den USA, Vittoria aus Italien sowie Jorge auch Costa-Rica leben für ein Jahr bei Gastfamilien in Schermbeck, Borken, Wesel und Bocholt.
Sie alle sind durch das Austauschprogramm des Vereins AFS-Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland gereist, um hier Land und Leute, Kultur und Schule kennen zu lernen. Andrea Große-Brinkhaus, ehrenamtliche Mitarbeiterin des AFS und Mitglied im Komitee Wesel-Emmerich-Bocholt, weiß, wie spannend so ein Austauschjahr für die Gastfamilien und die Jugendlichen sein kann: „Wir haben selbst schon sechs Schüler aus verschiedenen Ländern in unserer Familie aufgenommen. Es ist immer wieder toll, zu erfahren, wie verschiedene Kulturen, Sitten und Gebräuche funktionieren. Zurzeit lebt Yue aus China bei uns.“


Auch wenn die Jugendlichen das Eierfärben aus ihrer Heimat nicht kennen, so sind alle begeistert bei der Sache. „Das ist schon lustig, die Eier mit den Farben zu bemalen. So etwas machen wir bei uns nicht“, sagt Jorge, der seit etwa zwei Monaten in Deutschland ist und sich erst noch an die deutsche Küche gewöhnen muss. Auch Yue sagt: „Alles sehr lecker, aber es ist komisch, weil man oft einen anderen Geschmack erwartet, als der, der dann kommt“ und lacht dabei fröhlich. Die deutsche Sprache sprechen alle sieben erstaunlich gut, obwohl sie ja noch nicht so lange hier sind. Andrea Große-Brinkhaus weiß: „Die Sprache ist das A und O – nur so können sie hier Freunde finden und den Alltag bei uns leben. Der AFS finanziert für die Gastschüler einen Sprachkurs bei der VHS, dann geht es schneller. Und je weniger die Familien Englisch sprechen, umso schneller sprechen die Schüler Deutsch.“ Ramon aus Japan bestätigt das: „Das Verstehen ist recht einfach, aber die Aussprache ist schwierig“, sagt er und man kann ihn sehr gut verstehen.

 


Der AFS ist nach dem 2. Weltkrieg gegründet. Zuvor hat er als „American Field Service“ Verwundetet von den Schlachtfeldern gerettet. Um ein Zeichen gegen den Krieg und für Völkerverständigung zu setzen, entwickelte sich daraus ein Austauschprogramm für Schüler ab der Oberstufe; und das mittlerweile in 50 Ländern der Welt. Die Jugendlichen sollen nicht nur Gast sein, sondern als vollwertiges Familienmitglied integriert sein. „Und am besten wäre es, wenn sie ein Jahr bleiben. Denn erst nach rund einem halben Jahr sind sie sprachlich so weit, dass sie richtige mitmachen können, Freunde gefunden haben und auch aus ihrer Heimat erzählen können. Dann macht es richtig Spaß, Völkerverständigung zu leben“, so Andrea Große-Brinkhaus.
Jeweils zum Winter und zum Sommer kommen die Jugendlichen nach Deutschland. Es werde schwieriger, für sie eine private Unterkunft zu finden, stellt Andrea Große-Brinkhaus fest. Ob Familien mit und ohne Kinder, Einzelpersonen oder gleichgeschlechtliche Paare: Der Verein sei für jede Hilfe bei der Unterbringung der Gäste dankbar. Wer Interesse hat, Jugendliche in der Familie aufzunehmen oder wer gerne für ein Jahr andere Länder und Kulturen besuchen möchte kann sich melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Infos: www.afs.de, oder per Telefon bei Andrea Große-Brinkhaus 0178-1685979. gj

 

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