
Gelungene Fahrrad-Wallfahrt nach Kevelaer- Gemeinsames Fazit "Gern wieder"
18.5.2026 Schermbeck (pd). Morgens um 06.00 Uhr trafen sich 23 Radfahrerinnen und Radfahrer am Schermbecker Rathausvorplatz, um zu einer gemeinsamen Fahrrad-Wallfahrt nach Kevelaer aufzubrechen. Pastor Xavier Muppala, der es sich nicht nehmen ließ, selbst mitzuradeln, sprach vor dem Aufbruch noch ein kurzes Gebet für eine gute und sichere Fahrt. Bei einer Temperatur von 7 Grad ging es dann los. Gut, dass schon die Sonne herauskam, die die Radler bis Kevelaer begleitete.
Kevelaer ist schon seit den Zeiten des 30-jägrigen Krieges im 17. Jahrhundert einer der bedeutendsten Marienwallfahrtsorte Deutschlands, bekannt für die Gnadenkapelle und die beeindruckende neogotische Marienbasilika mit ihrer prächtigen Innenausmalung.

Maria und Richard Jöhren hatten den Tourverlauf ausgearbeitet und vorab schon einmal getestet. Saskia und Max Jöhren fuhren in einem Begleitfahrzeug mit, um bei eventuellen Pannen und Notfällen Hilfe leisten zu können. Mit zwei kleinen Verpflegungspausen in Büderich und in der Sonsbecker Schweiz wurde die rund 50 km lange Strecke von allen gut bewältigt. Die Gruppe erreichte ohne Pannen Kevelaer um 10.00 Uhr. So blieb noch Zeit für ein gemeinsames Frühstück, bevor dann um 11.00 Uhr in der Beichtkapelle ein Gottesdienst gefeiert wurde.
Auch an die Nichtradfahrer der Gemeinde war gedacht. Diese konnten die Wallfahrt mit einem von der Kirchengemeinde gecharterten Bus antreten. So kam eine große Wallfahrtsgruppe aus Schermbeck in Kevelaer zusammen, die nach der Messe auch noch genügend Zeit hatte, den Ort zu erkunden.
Da der Bus auch einen Fahrrad-Anhänger mitführte, bestand für die Fahrrad-Wallfahrer die Möglichkeit, für die Rückreise den Bus zu nutzen und ihre Fahrräder im Anhänger zu verstauen. Die meisten Radler nutzten aber das gute Wetter und fuhren auch per Rad zurück nach Schermbeck, wo alle wieder wohlbehalten ankamen.
Von den Teilnehmern gab es nichts als Lob für die Streckenauswahl und die Organisation. Bei aufgehender Sonne in den frühen Morgen hineinzuradeln, die Natur mit ihren in dieser Jahreszeit leuchtenden Rapsfeldern bewusst wahrzunehmen und dabei noch gute Gespräche mit anderen führen zu können, machte den Tag für alle zu einem besonderen Erlebnis. Das gemeinsame Fazit lautete daher wenig überraschend: Gern wieder!
Text und Fotos St. Ludgerus
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