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Eichenprozessionsspinner

Es geht los: Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Kreis Wesel 

25.4.2026 Kreis Wesel (pd9. Der Kreis Wesel führt in den kommenden Wochen an Kreisstraßen und auf kreiseigenen Liegenschaften Maßnahmen gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners durch.
Ab Mitte April beginnt die Raupenzeit des Schädlings. Die Larven des Eichenprozessionsspinners sind wegen ihrer giftigen Behaarung für Menschen gefährlich: Hautkontakt kann starke Juckreizreaktionen oder allergische Schocks auslösen, das Einatmen von Raupenhaaren kann Entzündungen der Atemwege verursachen.
Bei dem angewendeten Bekämpfungsverfahren werden gezielt Bäume besprüht. Das eingesetzte Mittel ist ein bakterielles Protein, das als selektives Fraßgift wirkt.
Junge Raupen nehmen das Mittel über die Nahrung auf; etwa vier Tage nach dem Kontakt sterben die Larven, bevor sich die gefährlichen Gifthaare ausbilden können. Für Menschen, Haustiere oder Pflanzen ist dieses Mittel unbedenklich.
Die Sprühaktion muss bei trockenem Wetter erfolgen, damit sich das Mittel gleichmäßig verteilt. Da für die Bekämpfung der Raupen lediglich ein Zeitraum weniger Wochen zur Verfügung steht, finden die Arbeiten – bei geeigneter Witterung – teils bereits in den frühen Morgenstunden und bis in den Abend hinein statt.

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