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Neujahrsempfang der CDU: Bürgermeister Mike Rexforth tritt wieder an 

14.2.2025 Schermbeck (geg). Den Neujahrsempfang der CDU nutzte die Partei, um offiziell bekannt zu geben, dass Bürgermeister Mike Rexforth eine dritte Amtszeit anstrebt. „Ich brenne für Schermbeck“, lautete seine Botschaft. Er sei in einer wohlbehüteten Gemeinde aufgewachsen, erzählte er den rund 160 Anwesenden, und das wünsche er sich auch für seine Kinder, sein Enkelkind und natürlich für alle Schermbeckerinnen und Schermbecker.
Und es gäbe noch einige Projekte, die er begonnen habe - wie die Mittelstraße oder den Schulneubau fertigzustellen - da mache es keinen Sinn, im September aufzuhören. Eigentlich habe er an diesem Abend ein anderes Programm geplant, leider sei die Kandidatur schon vorher durchgesickert und darüber berichtet worden. Aber: „08/15 ist nicht mein Ding, deshalb habe ich die Bekanntgabe meiner Kandidatur umgestaltet“.

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In einem 16-minütigen Videoclip ließ er die letzten Jahre seines Wirkens Revue passieren, vom Abrahamhaus über die Sanierung des Hallenbades bis hin zum Bau von Sportanlagen, dem Spiel- und Bewegungsraumkonzept und vielem mehr, was er mit Herzblut in der Gemeinde umgesetzt hat. Rexforth erklärte seinen Willen, Schermbeck weiter nach vorne zu bringen. Insgesamt seien in seiner Amtszeit 25,1 Millionen Euro in verschiedene Projekte investiert worden, davon 21 Millionen Euro Fördermittel. Mike Rexforth betonte mit Blick auf seine Kritiker: „Wenn uns solche Investitionen bei diesem geringen Eigenanteil nichts wert sind, dann bin ich hier falsch“.

Der Neujahrsempfang stand natürlich auch im Zeichen der bevorstehenden Bundestagswahl. Anwesend waren unter anderem Charlotte Quik und Landrat Brohl. Bundestagskandidat Sascha van Beeck war ebenfalls anwesend und warb bei der Veranstaltung um Stimmen. Er verwies auf das schwindende Vertrauen der Menschen in die Demokratie, kritisierte die zunehmenden Angriffe auf Politiker und: "Ich sehe mit Sorge, dass eine Partei am rechten Rand immer mehr Zuspruch bekommt." Van Beeck versicherte, dass es nach der Wahl keine Zusammenarbeit der CDU mit der AFD geben werde.

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Prominente Gastrednerin war in diesem Jahr die nordrhein-westfälische Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, Ina Scharrenbach.
Sie bezeichnete das Jahr 2025 als ein besonderes Jahr, da sie schon vor einigen Jahren davon überzeugt sei, dass sich in diesem Jahrzehnt die Zukunft der Bundesrepublik entscheiden werde. Zur Halbzeit sehe sie: „Amerika innoviert, China innoviert, Europa reguliert und Deutschland diskutiert“. Und: „Es ist dramatisch, wo wir stehen, jetzt gilt es, die Herausforderungen anzunehmen und zu wachsen. Es gelte, „das Schlechte nicht schön zu reden, aber auch das Schöne nicht schlecht zu reden“. Immer nur zu hören, was nicht funktioniere, mache schlechte Laune. „Wir müssen mit Mut für die Zukunft neue Akzente setzen.“ Mucksmäuschenstill war es im Saal, als sie den Weg vom Schwarz-Weiß-Fernseher der 60er Jahre bis zur künstlichen Intelligenz skizzierte. In Zukunft gäbe es keine Apps mehr für Smartphones oder I-Phones, sondern nur noch einen Bildschirm, dem der Mensch sagt, was er will. Es stelle sich die Frage, wie Kinder und Jugendliche davor geschützt werden könnten. Es brauche ethische Standards und auch eine Altersbeschränkung für digitale Medien. „Darüber müssen wir diskutieren, denn so wie wir unsere Kinder in der analogen Welt schützen, müssen wir das auch in der digitalen Welt tun“, so Scharrenbach.
Applaus erhielt Ina Scharrenbach für ihre Ankündigung, das kommunale Vergaberecht revolutionieren zu wollen. Dazu gehöre auch der Abbau von Bürokratie. Denn „wir brauchen wieder mehr Menschen, die Lust haben, sich selbstständig zu machen“.

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