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Entscheidung für einen Grundschulstandort gefallen

9.10.2019 Schermbeck (geg). Die Ratsmitglieder haben es sich nicht einfach gemacht -. mehr als eine Stunde wurde diskutiert. die CDU Fraktion brauchte dann auch noch eine Beratungspause  bis die Entscheidung fiel.


Mehrheitlich (Ohne Stimmen von Hildegard Franke CDU, Martina Gelzeleuchter, Klaus Roth und Thomas Piniak BfB, sowie Thomas Heiske)  fiel die Entscheidung für einen Schulstandort am Standort der Gemeinschaftsgrundschule und gegen einen kompletten Neubau auf der "Grünen Wiese" aus
Bei vier Gegenstimmen wurde der Antrag der CDU angenommen, durch ein Planungsbüro die vierte Variante der Gestaltung des Grundschulstandortes kostenmäßig mit und ohne Kommunales Bildungszentrum zu überprüfen. Diese sieht vor, den in 2008 entstandenen Trakt der Maximilian-Kolbe-Schule und den Trakt zur Schienebergstege zugunsten einer öffentlichen Nutzung zu erhalten. Die Zweifachturnhalle soll ebenfalls erhalten bleiben.
An dem Standort der GGS soll der Altbau abgerissen und ein fünfzügiger Schulerweiterungsbau entstehen, der Pavillion soll dabei in die Erweiterung integriert werden. Auf Antrag der Grünen sollen vom Planer überprüft werden, ob die Front des Altbaus in den Neubau integriert werden kann. Eine Zweifachturnhalle ohne Tribüne soll an diesem Standort ebenfalls entstehen.

Obwohl der überwiegende Teil der Ratsfraktion sich einig darüber war, dass es bei der Entscheidung um das Kindeswohl gehen muss, war der Tagesordnungspunkt von Diskussionen geprägt.
In der CDU Fraktion sei es klar gewesen, dass am Ende einen Schulstandort geben müsse. "Wir haben uns durch das Anhören von Argumenten und Studien eine Meinung gebildet", so Klaus Schetter. Auch Schulpflegschaft und Lehrer hätten sich klar ausgedrückt.Natürlich könne man alte Gebäude sanieren, aber alt auf neu trimmen gehe nicht. Schetter betonte:"Es muss in jedem Fall etwas Neues entstehen". Wobei seine Fraktion auch dafür stimme, dass die neueren Gebäude der Maxischule erhalten bleiben sollten. 
Klaus Roth, BfB sprach sich aus Kostengründen gegen einen Neubau, sondern für die Sanierung beider Schulen aus. Er stellte in Frage, ob sich das Bildungsniveau durch neue Räume erhöhe. "Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass aufgrund der finanziellen Situation der Gemeidne, beide Schulen erhalten bleiben sollen", so Roth.
"Wir kennen beide Schulen sehr gut und stimmen für einen Neubau", so Michael Fastring SPD. Und weiter:"Alle sprechen von einer Bildungsoffensive und diese darf nicht am Geld scheitern, das ist eine Investition für unsere Kinder". 
"Wir haben beide Schulen besichtigt, diese abzureißen ist eine Wertevernichtung" argumentierte Ulrike Trick von den Grünen. Den Bedarf eines Kommunalen Bidlungszentrum sehe ihre Partei nicht. 
Von einem Luxusproblem sprach der fraktionslose Thomas Heiske. Er finde es bedauerlich, dass die Variante Neubau an der Schienebergstege nicht in Betracht gezogen worden sei

Am Ende platzte Engelbert Bikowski wohl etwas der Kragen. "Ich möchte dass unsere Kinder in eine Schule gehen, in denen sie unter optimalen Bedingungen lernen können." Er könne sich noch gut an die Diskussion erinenrn, als Räumlichkeiten für die  OGS an der Maxi Schule  gesucht wurden, erinnern. Klaus Roth habe damals vorgeschlagen, dass die Kinder doch in der Rumpelkammer unter dem Schwimmbad untergebracht werden könnten. "WIr haben ein Luxusproblem"? fragte er schimpfend.. Es handele sich bei einigen Gebäudeteilen um Altbauten nach alten pädagogischen Konzepten und er möchte, dass die Kinder einen für die notwendige Bildung optimalen Unterricht erhalten.

Thomas Bolte -Bürgerinitiative „Zwei Grundschulen für Schermbeck“ kündigte nach der Entscheidung das Bürgerbegehren an. "500 Unterschriften habe ich bereits", sagte er.

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