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Durch Fingerfertigkeit, Bastelwut und Liebe zum Detail entstehen außergewöhnliche Dekorationen

6.6.2024 Schermbeck. Dagmar Steffen  hat ein ganz besonderes Hobby - obwohl, nein eigentlich mehrere und diese stellte sich den Besuchern auf Einladung des "Netzwerk Schermbeck" im evangelischen Gemeindehaus vor. Eine beeindruckende Zusammenstellung von selbstgebastelten Miniaturen, gestrickten Socken, bemalten Steinen und Schmuck begeisterte die Besucher.

Die gebürtige Oberhausenerin wohnt seit mittlerweile 15 Jahren mit ihrem Mann in Schermbeck und hat die Fingerfertigkeit und Bastelwut schon in die Wiege gelegt bekommen. „Mein Vater war Tischler“, erzählte die Künstlerin: „Und meine Mutter ist ohnehin eine Basteltante.“ Besagte Mutter habe auch, trotz eines stolzen Alters von 87 Jahren, noch beim Stricken der bunten Socken mitgeholfen. Das handwerkliche Geschick scheint also tatsächlich in der Familie zu liegen.

Früher betrieb Dagmar Steffen ein Orthopädie- und Bequemschuhgeschäft mit ihrem Mann, aber seitdem sie jenes verkauft haben könne sie sich wieder mehr ihren Hobbys widmen, dem sie immerhin schon seit über 35 Jahren nachgeht. Die Erlöse gehen zu 100Prozent an das Friedensdorf Oberhausen und den Tierschutz.

Das Herzstück der Ausstellung, die Dioramen, bringen die Gäste mit ihren filigranen Details zum Staunen. Die Künstlerin erklärt, dass sie vor allem Naturmaterialien, wie Holz, kleine Steine und getrocknete Pflanzen verwende, aber auch sehr viel aus dem Alltag recycelt. So finden sich in einem Werk, für das sie mehrere Wochen braucht, Strohhalme, Plastikstücke, Weinkorken und Miniaturfiguren. Doch nur mit Heißkleber geht es nicht, die Hobbybastlerin arbeitet mit einer Mini-Kreissäge, eine Schleifscheibe und einem Dremel, wenn nötig.

Ein besonderes Detail finden aufmerksame Gäste in vielen ihrer Werke: Schildkröten. Die Tierliebhaberin hat eine besondere Vorliebe für die Landschildkröte und baut dieses Motiv gerne in ihre Miniaturen ein. Nicht nur das - sie hält selbst fast 30 in ihrem eigenen Garten, „eine ganz große Leidenschaft“, verrät Dagmar Steffen. Die Liebe zum Detail gefällt auch den Gästen: „Es sieht fantastisch aus“, meint Regina Vengels aus Schermbeck.

Die Ausstellung und der Verkauf der Dioramen ist nicht die einzige Veranstaltung, die vom „Netzwerk Schermbeck“ angeboten wird, ganz im Gegenteil. Immer am Mittwoch gibt es spannende Vorträge zu Themen wie den Neuerungen im Straßenverkehr, dem Schutz vor Trickbetrügern und dem Enkeltrick, sowie zu generationenübergreifender Literatur und Spielen. Hier ist für jeden und jede etwas dabei, versichert Michael Giel vom Netzwerkrat.

Zusätzlich zu den Vorträgen gibt es auch viele andere Gruppen und Angebote: Laptopkurse für Anfänger und Fortgeschrittene und Gruppen, die zusammen Rad fahren, Karten spielen oder Wandern gehen. Direkt nebenan findet sich zum Beispiel das Café Schorsch, ein Grüppchen fröhlich beisammen sitzender Seniorinnen und Senioren, mit selbstgebackenem Kuchen, der, wie alle anderen Angebote auch, kostenlos ist.

Alle sind eingeladen, ob jung oder alt, das „Netzwerk Schermbeck“ freut sich über jedes neue Gesicht. Gerne dürfen auch neue Workshops angeboten und Aktivitäten angestoßen werden. Fazit: Eine aktive und engagierte Truppe im Herzen Schermbecks.

Text und Fotos: Konstantin Spyrou

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