Leserbrief zum Thema Wolfsrisse

5.8.2020 Schermbeck. Zum X-ten mal ist wieder etwas geschehen, was laut der selbst ernannten “Wolf-Experten“angeblich unmöglich zu sein schien:

Ein- oder mehrere Wölfe sind in ein von “Experten“abgenommenes “wolfssicheres“ mit viel Arbeit errichtetes, 1,50 m hohes, elektrifiziertes Schafs-Gehege eingefallen und haben, mal wieder, gewütet.
Zurück bleiben nur Tod, Trauer und Zerstörung. Zudem wurde auch mal wieder unwiederbringliches Genmaterial einer vom Aussterben bedrohten Schafsrasse vernichtet. Mittlerweile habe ich das Gefühl, die Regierung will den Weidetierhaltern systematisch ihr Hobby und/oder auch Beruf verwehren und wegnehmen.
Vielleicht sind sie aber auch nur herzlos der Meinung, mit Geld lassen sich alle Probleme aus der Welt schaffen. Ja, bei einem kaputten Auto ist das sicher nicht schwer. Aber ein Tier, zu dem man über Jahre eine liebevolle Beziehung aufgebaut hat, das Gefühle und Charakter hat, ist das nicht möglich und nicht so einfach mit Geld zu bezahlen.
Oh nein, Geld macht es nicht wieder lebendig!
Oder geht es einfach um Land, das die Regierung von den Weidetierhaltern abluchsen will, um die im „Rewilding Vertrag“ geforderten Flächen zu weiteren Tierschutzgebieten auszurufen, wie es von Brüssel gefordert wird und die Regierung Schadensersatz zahlen muss, wenn sie vertragsbrüchigwird? Vielleicht wird der Wolf aber auch das „Bauernopfer“, dem man später alle Schuld in die Pfoten schieben will.
Der „NABU“ (Naturschutzbund)“ hat seine Finger voll mit drin in diesem “dubiosen Spiel“, da er einerseits die Regierung für viel Geld kostenpflichtig berät und gleichzeitig „Wolfs-Patenschafen“an die Bevölkerung verkauft.
Patenschaft bedeuten laut Wikipedia: Als Patenschaft wird die freiwillige Übernahme einer Fürsorgepflicht bezeichnet. Eine Patenschaft unterscheidet sich von einer Partnerschaft (z.B.Gemeindepartnerschaft) darin, dass die beiden Teilnehmer nicht gleiche Rechte und Pflichten besitzen, sondern eine einseitige Fürsorgeaufgabe wahrgenommen wird. Sprich, jemand würde sich sich um diese Paten-Wölfe kümmern. Das tut aber niemand, sondern eswird nur das Geld in die Tasche gesteckt. Es ist der gleiche Verein, der seine Rinder und Pferde trotz vorzeitiger Warnung im Oderhochwasser ertrinken ließ und aktuell mehrere ihrer Konik-Pferde Stuten und Fohlen verhungern ließ.
Alles geschehen auf von Spendengeldern bezahlten “NABU“ Land, welche sich wieder aus der Verantwortung stehlen möchten. Man soll bei der Wolfsdebatte nicht emotional werden, hört man immer wieder von den Wolfsbefürwortern. Ich bin aber mal gespannt mit wie viel Geld und Emotionslosigkeit Eltern ihr Kind von der Regierung entschädigt bekommen, wenn es durch den Kulturfolger Wolf zu Schaden kommt. Die Politiker haben nämlich schon 2018 auf einer Wolfs-Info Veranstaltung darauf hingewiesen: Kinder sterben auch durch Bienenstiche und Verkehrsunfälle, die Wölfe seien nun das “neue Lebensrisiko“!!!
Bei diesen tollen theoretischen “Wolfs-Experten“ wird es wohl nicht mehr allzu lange dauern,wenn nicht endlich den Ratschlägen internationaler Experten mit wirklicher Wolfserfahrung geglaubt und dementsprechend gehandelt wird.

Simone Lorei