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Ältester Kühlschrank gefunden

19.12.2018 Schermbeck (pd). Schermbeck. Die Verwaltung hat sich auf die Suche nach den ältesten „Stromfressern“ in der Gemeinde begeben und ist fündig geworden.

Insgesamt wurden 16 Kühlschränke eingereicht und miteinander verglichen. Für eine Person hat sich die Teilnahme an der Aktion so richtig gelohnt.

 

Fotos, Daten und Geschichten rund um ihre Kühlschränke haben die Bürgerinnen und Bürger an den Klimaschutzmanager der Gemeinde Schermbeck geschickt. Ein Großteil der eingesendeten Geräte stammte aus den 80er- und 90er-Jahren. Aber auch vier Geräte aus den 60er-Jahren waren unter den Einsendungen zu finden. Doch das mit Abstand älteste Gerät reichte Katharina Fix ein.

Der Kühlschrank ist ein Erbstück ihrer Großeltern und stammt aus dem Jahre 1953. Den alten „Stromfresser“ nutzt sie vorwiegend zum Kühlen von Getränken. Besonders beeindruckend: Es sind sogar noch originale Auslieferungspapiere sowie ein Garantieschreiben von 1953 aufbewahrt und eingesendet worden. Für Katharina Fix gestalteten sich die Recherchen zum Alter des Kühlschrankes teilweise auch etwas emotional: „Die alten Papiere waren an meinen Opa adressiert, den ich leider nicht mehr kennenlernen konnte.“ schildert die diesjährige Siegerin. „Das Gerät hat uns lange Jahre sehr gute Dienste erwiesen, deshalb auch ein herzliches Dankeschön an meine Großeltern“ fügte Katharina Fix hinzu. Als Gewinn und vorgezogenes Weihnachtsgeschenk wurde ihr vom Elektrohaus Cremerius ein Gutschein über 500 Euro für ein neues Gerät der Effizienzklasse A+++ überreicht, worüber die Freude sehr groß war.
Mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von etwa 550 Kilowattstunden kostete der Einsatz des alten Kühlschrankes die Familie Fix rund 160 Euro im Jahr. Ein Gerät vergleichbarer Größe mit der Effizienzklasse A+++ braucht nur etwa 80 Kilowattstunden und kostet die Familie im selben Zeitraum nur noch rund 23 Euro. Das heißt: In fünf Jahren können bis zu 685 Euro gespart werden. Zudem werden mehr als 240 Kilogramm CO2 eingespart. „Die Aktion zeigt deutlich, dass sich der Austausch von Geräten auch aus ökonomischen Gesichtspunkten rechnen kann.“ stellte Klimaschutzmanager Thomas Heer fest, der bei der Übergabe des Gutscheins noch einmal deutlich machte, dass jeder bei sich zu Hause wichtige Beiträge zum Klimaschutz leisten könne – unter anderem durch den Austausch wenig effizienter Haushaltsgeräte. Auch im nächsten Jahr wird sich die Gemeinde erneut auf die Suche nach alten „Stromfressern“ im Haushalt begeben. Der gesuchte Gerätetyp steht allerdings noch nicht fest.

Mehr Informationen zu effizienten Haushaltsgeräten unter: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt

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