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Leserbrief: "Was muss dieses Raubtier hier noch anrichten?"

13.11.2018 Schermbeck. Nachfolgend die Meinung von Dagmar Niemeyer zu der Schermbecker Wölfin:
Diese Wölfin ist ganz klar ein Fall für die Entnahme!
Was muss dieses Raubtier hier noch anrichten?
Sind nicht 50 Schafrisse und 10 Damwildrisse genug?
Muss man es zulassen, dass die ungestört durch Vorgärten läuft?
Ein Glück, dass da gerade keine Haustiere waren! Diese Wölfin wird den Niederrheiner Weidetierhaltern noch viel mehr Probleme bereiten, sie ist ja nicht alleine unterwegs. Nächstes Jahr metzeln die Welpen mit. Jedes Jahr neue Welpen, man kann sich ausrechnen, wann der Niederrhein und Umgebung flächendeckend besiedelt sind.
Es ist uns nicht möglich, unsere Tiere wolfsicher einzuzäunen, weder Schafe noch Rinder oder Pferde. Der empfohlene „wolfabweisende Grundschutz“ ist ein Witz. Wölfe springen 3 m hoch.
Die Haltungsvorschriften für Wölfe in Gefangenschaft sehen 2,80 plus Strom und Überhang vor, extra mit dem Hinweis, dass diese Tiere so hoch springen können.
Wie lange sollen wir Weidetierhalter, die unsere Tiere artgerecht draußen halten, noch vorgeführt und hingehalten werden??
Meine altdeutsche Hündin springt ansatzlos über meine 108 cm hohen Netze. Die viel propagierten Herdenschutzhunde sind für die wenigsten eine Option. Man braucht pro Wolf einen HSH plus einen extra. D.h. bei 2 Wölfen 3 Hunde, bei einem Rudel von 6 Wölfen 7 Hunde. Selbst dann werden die Hunde beim Verteidigen ihrer Herde verletzt oder getötet, wollen wir zurück zu Tierkämpfen, die dem Tierschutzgesetz widersprechen?
Für solche Hunde müssen die Voraussetzungen zur Haltung gegeben sein, bei 5 Schafen hinterm Haus kann ich nicht 2 HSH dazustellen, bei Rindern und Pferden ebenfalls nicht umsetzbar. Diese Hunde kosten außer der Anschaffung pro Jahr pro Hund 2.500,-. Das ist für viele nicht finanzierbar. Diese Hunde sind außerdem keine Schoßhunde, um diese zu führen, braucht es einer gewissen Sachkenntnis. In einigen Bundesländern zählen einige Rassen zu den Kampfhunden.
Was ich allen vorwerfen muss, die sich vehement für Wölfe einsetzen, ist, dass diese Leute sich zwar bedingt über den Wolf informieren, aber von Weidetierhaltung und möglichem Herdenschutz keine Ahnung haben. Diese Infos bekommt man nicht beim Nabu oder bei den sogenannten Wolfexperten, sondern bei den Viehhaltern. Dann macht euch doch mal die Mühe, besucht Betroffene und nicht Betroffene. Da bekommt man Informationen aus der Praxis und nicht aus der grauen Theorie von den Wolfsbefürwortern, die nicht akzeptieren wollen, dass es für die meisten keinen Herdenschutz gibt.

Dagmar Niemeyer

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