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Die pure Begeisterung für "Flo and the Machine"

8.10.2020 Schermbeck (geg).  Eigentlich sollte es ein Wohnzimmerkonzert in der Ehemaligen reformierten Kirche werden.

Aber die Nachfrage nach dem Konzert mit Florian Ostertag war so stark, dass sich die Schermbecker Landhelden dazu entschlossen, die Veranstaltung ins Begegnungszentrum zu verlegen. Das hat sich gelohnt, nur vereinzelte Plätze blieben leer.
Es ist für Künstler sicherlich schwer, sich aus der Masse der Songwriter-Garde hervorzuheben. Aber Florian Ostertag ist so jemand. Mal erinnert er ein wenig an Donovan, mal an Simon & Garfunkel oder an Jimi Hendrix wenn er in einem BluesRock mit Gitarrenriffs glänzt – doch immer kommt er sehr authentisch und sympathisch daher. Seine Lieder sind melancholisch, facettenreich und haben eine Seele.


Bei seinem Auftritt im Begegnungszentrum des Rathauses hat er sein neues Album „Flo and the Machine“ dabei. Dabei spielt seine „Machine“ – ein Tonband- eine große Rolle. „Es handelte sich anfangs um eine Notlösung, da der Schlagzeuger oftmals zu Proben oder Auftritten nicht konnte“, erklärte der Singer-Songwriter aus der Schwäbischen Alb. Da ihn die „Machine“ mittlerweile ständig begleitet und ihm den Schlagzeuger ersetzt, sei es an der Zeit gewesen, diesem ein Album zu widmen. Das aber ist nicht das einzige skurrile Instrument welches Ostertag im Gepäck hat. Er erklärt: “Ich komm halt aus einer Region in der man nix wegwirft sondern es auf dem Dachboden lagert.“
Da wäre also die alte mechanische Schreibmaschine, oder die Mandoline und vor allem die Loop Station- „Nicht nur Ed Sheeron hat eine“, so Ostertag. Dabei handelt es sich um ein Aufnahmegerät, mit dem der Musiker Publikumsgeräusche aufnimmt und diese dann als Begleitung eines Songs abspielt. Das Publikum war aufgefordert zu klatschen, zu stampfen und zu summen. Ostertag hätte gern mehr Aktionen dieser Art gehabt, aber: “Durch Corona ist ja vieles nicht möglich“.


Eine Menge an Leichtigkeit schwappt von der Bühne ins Publikum, als er von seiner Mutter erzählte, die ihm vorwirft, dass er nur über sich singe, oder er grinsend die Anekdote einer Videoaufnahme erzählt, als er mit seiner Gitarre im Wasser lag, eine Drohne über ihm filmte und ein Schwimmer am Rand des Wassers aufgeregt mit den Armen fuchtelte, weil dieser befürchtete, das die am Wasserrand liegende nackte Freundin im Film zu sehen ist. Davon, dass eine Marlboro Werbung Pate für das Lied „I`m not John Wayne“ stand, oder über den Song erzählte, bei dem er sich vom Regen inspirieren ließ. Ein Regenguss der kommt und geht, wie manche Menschen. Vor allem aber die Liebe gehört zu den Themen aus denen die Musik des Sympathen mit den wilden Locken entstehen.

Die harmonischen und wunderschönen Melodien begeisterten das Publikum im voll besetzten Begegnungszentrum durchweg und natürlich kam Florian Ostertag auch nicht ohne Zugabe von der Bühne.
Eine Überraschung gab es am Ende, als sich Bürgermeister Mike Rexforth wünschte, dass Annika Friedrich, eine Entdeckung von dem verstorbenen Musiker Peter Mehrens gemeinsam mit Florian Ostertag den Song „Liebe meines Lebens“ zu singen. „Ich kann den Text gar nicht“ protestierte sie, doch eine Strophe funktionierte und das Publikum schmolz dahin.

 

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