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Volksbank stellt sich auf schwierige Zeiten ein – trotz Rekordjahr

Von Kulian Schäpertöns
5.2.2020 Schermbeck. Es sei für die Volksbank Schermbeck eines der besten Geschäftsjahre überhaupt gewesen.

Trotzdem präsentierten die Bankvorstände Norbert Scholtholt und Rainer Schwarz das Jahresergebnis bei der Pressekonferenz am Mittwoch (5. Februar) mit gemischten Gefühlen. Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) bereite ihnen Sorgen…
Aber erstmal zu den positiven Zahlen. Hier konnte die Volksbank Schermbeck erstmals die magische Milliarden Grenze beim betreuten Kundenvolumen knacken. Das ist sogar eine Steigerung von 9,6 Prozent zum Vorjahr. „Wir planen wieder mit einer Dividende von 6 Prozent für das laufende Geschäftsjahr und wollen unsere Rücklagen um 3,5 Millionen Euro aufstocken“, berichtete Norbert Scholtholt.


Sehr gut entwickelte sich auch die Bilanzsumme von 500 auf 535 Millionen Euro.
Die Entwicklung im Kreditgeschäft sei mit 100 Millionen Euro neuer Kredite auf einem Höchststand.
Auch in Kundeneinlagen (+ 8,2%) und Kundenbestand in Wertpapieren (+27,5%) kann die Volksbank ein Plus vermerken.
Für die Volksbank Schermbeck war 2019 ein hervorragendes Jahr. „Doch ein weiter so wird es nicht geben“, prophezeite Norbert Scholtholt. Man stelle sich auf schwierige Zeiten ein. Denn die Zinspolitik des lockeren Geldes der EZB bedrohe das Geschäftsmodell aller Volks- und Raiffeisenbanken.
„Wir erwarten in den nächsten Jahren höchstens einen leichten Anstieg des Zinsniveaus“, berichtete Rainer Schwarz. Die Bankaufsicht stelle steigende Eigenkapitalanforderungen, um die Stabilität der Banken in Europa sicherzustellen. Das setze die Banken immer mehr unter Druck. „Im Ergebnis wird das Wirtschaftswachstum dadurch gebremst, dass die Banken weniger Kredite herausgeben können“, erläuterte Rainer Schwarz.



Die VB schließt Negativzinsen nicht aus, will diese aber so lange wie es geht von ihren Kunden fernhalten. Sie werden nicht der Vorreiter sein. „Wir werden nicht die ersten sein, die Negativzinsen einführen, aber bestimmt auch nicht die letzten“, so Rainer Schwarz. Ziel sei es eine Art Schutzschirm über die Mitglieder und der Bank zu spannen. „Miteinander in Zukunft investieren. Wir haben die Stärke, das zu schaffen!“, lautet dabei das Motto. „Wir stehen von komplexen Herausforderungen, für die es nicht einen großen Wurf gibt, sondern viele Stellhebel zur Lösung“, erläuterte Rainer Schwarz.
Der wesentliche Schlüssel seien dabei starke Mitglieder (zurzeit circa 11.000) und gute Mitarbeiter. Erst vor kurzem wurde die Volksbank Schermbeck als Top-Arbeitgeber Mittelstand 2020 ausgezeichnet. „Darüber freuen wir uns und es ist eine Bestätigung und Aufforderung, weiterhin darauf zu achten“, so Rainer Schwarz.
In Zukunft steht ein Erweiterungsumbau an der Mittelstraße der Bank an, um Abteilungen zusammenzulegen. Hier sind die Planungen weitestgehend abgeschlossen. Hierüber wird demnächst gesondert informiert. „Wir investieren gemeinsam in Zukunft und sind sicher, dass wir die Kraft haben, das zu schaffen“, so Schwarz.

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