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Nachhilfe zum Klimawandel mit Wetterfachmann Sven Plöger

24.1.2020 Wesel (geg). Viele wollen wissen, was sie selbst gegen den Klimawandel tun können, aber letztendlich machen sie eher wenig bis nichts.

Dipl. Meteorologe, TV Moderator und Buchautor Sven Plöger versucht in seinen Büchern und Vorträgen das komplizierte Thema Klimawandel so an die Menschen zu bringen, dass verstanden werden kann, was die Forscher herausgefunden haben und was die Menschen tun müssen.
Für die Unternehmer Ansgar und Peter Borgmann aus Wesel  ist der konkrete Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels eine Herzensangelegenheit. Zum dritten Mal luden Sie deshalb den Meterologen Sven Plöger zu einem Fachvortrag, diesmal mit dem Titel „Klimawandel- Gute Aussichten für morgen!?“ in den Saal Schepers ein, der rappelvoll wurde. Moderiert wurde die Veranstaltung von Marcell Oppenberg.
Fachvortrag hört sich trocken an, war er aber nicht. Humorvoll und kurzweilig brachte „Wetterfrosch“ Plöger den Anwesenden den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Wetter nahe, so dass eigentlich auch der letzte verstanden haben müsste: Es muss eine Energiewende geben und zwar JETZT.
Als ganz aktuelles Beispiel nannte er die Waldbrände in Australien, für Plöger ein hausgemachtes Problem bei dem der amtierende Präsident nicht erkenne, dass der Wunsch „Kohle mit Kohle“ zu machen, keine gute Idee ist.
Der wetterbestimmende Jet Stream der Atmosphäre, der vom Temperaturunterschied zwischen Nordpol und Äquator lebt, verlangsamt sich. Plöger erklärt. „Der Jet Stream, ist dafür verantwortlich, dass die Wetter weiterziehen“. Durch die starke Abschwächung entstehen Wetterphänomene wie lange Hitze- und Dürreperioden oder Starkregen die auf einem Fleck verharren, oder zunehmende Tornados immer öfter. Wie der Sommer 2018 in Deutschland, aktuell die Hitze in Australien oder die Starkregenfällen im Dezember in Italien zeigen.



Der Klimawandel, den Klimaforscher übrigens schon vor 30 Jahren in der Form vorausgesagt haben, wie er jetzt auftritt, mache die Entwicklung effizientere Technologien und die Förderungen von Alternativen zu fossilen Energieträgern dringend erforderlich, verdeutlichte Plöger.
Die Politik und Klimakonferenzen arbeiteten ihm viel zu langsam. Das in den 90er Jahren von den Politikern zugesicherte Ziel, den deutschen CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken, wurde nicht erreicht. „Plötzlich ist den Politikern im Jahr 2014 aufgefallen, dass sich nichts bewegt hat“, informierte der TV Moderator. Die katastrophale Klimapolitik verheize die Zukunft künftiger Generationen, das machten derzeit die „Fridays for Future“ Demonstrationen, von vielen Menschen nicht so gern gesehen, deutlich. Diese hätten zumindest bei vielen Menschen ein Umdenken verursacht.
Er selber sei ein bekennender Fahrrad- und Bahnfahrer. „Nehmen Sie einfach den Fahrplan als Empfehlung, das nimmt den Frust raus“, so Plöger. Inlandflüge? Es sei ihm ein Rätsel warum es diese gebe, denn „Mit der Bahn komme ich genauso schnell von München nach Berlin“. Er forderte generell eine Preiserhöhung auf 1000 Euro pro Flug. Windkrafträder sind hässlich? Sven Plöger verglich „Strommasten sehen auch nicht schöner aus, aber die waren eben immer schon da.“ Sie wollen den Strom aus der Steckdose? „Klar aber irgendwo muss er produziert werden und immer gegen alles zu protestieren bringt uns auch nicht weiter“.
Das 80 Prozent der Energie immer noch fossil erzeugt werden, ist dem Fachmann unverständlich. Denn die Sonne liefere 6.000 mal mehr Energie, als im täglichen Leben verbraucht werden.

Sven Plögers Fazit:„Die Veränderung des Wetters in den letzten 30 Jahren ist krass. Wichtig ist es, den Ernst der Lage zu erkennen und gegenzusteuern.“
Till Wodraschke von der Firma Bosch brachte den Anwesenden in seinem kurzen Vortrag die Technologie des Wasserstoffs nahe, welche sich in der Entwicklung befindet und durchaus eine Alternative zur fossilen Energie darstelle.

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