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"In der Weihnachsbäckerei....."

5.12.2019 Bricht (geg). In der Küche der Familie von Estorff war am 1. Adventssonntag die jährliche, internationale  Weihnachtsbäckerei geöffnet.

Ein fröhliches Lachen und Plappern beherrschte die Atmosphäre, als Majo aus Kolumbien, Mariana aus Costa Rica, Ivy aus den USA, Akbar aus Indonesien und Valeria aus Bolivien, sowie einige Schülerbetreuer für köstlichen Plätzchenduft im Haus sorgten.


Die von Estorffs aus Bricht sind schon „alte Hasen“, was den Schüleraustausch angeht. Denn zum dritten Mal beherbergen sie nun schon ein Gastkind. Dieses Mal ist es die 18-jährige Kolumbianerin Majo, die sich in der Gastfamilie vollends zuhause fühlt, so dass schon fast „Adoptionsgefahr“ besteht.


Britt und Gregor von Estorff, die beide als Ehrenamtliche des Austauschprogramms tätig sind haben erfahren, dass es schwierig ist, Gasteltern für die jungen Menschen zu finden. Aber auch sie waren anfangs skeptisch- denn beide sind berufstätig- und hatten Bedenken, ob das wohl funktionieren könne. Es funktionierte. 
Und nun sind sie Feuer und Flamme für die Aktion, die auch das Leben der Gastfamilie bereichert.
Bei dem Schüleraustausch geht es vorrangig darum, dass die Gastschüler am Leben und Alltag der Familien teilhaben, ja ein Teil davon werden. „Viele Schulen hier treten dem Gastschülerprogramm ganz offen entgegen“, weiß Gregor von Estorff, der selbst Lehrer ist. Natürlich können die Gastschüler, die mitunter ohne jegliche Vorkenntnis der deutschen Sprache in ihrer Gastfamilie ankommen, nicht am normalen Unterricht teilhaben. Frida von Estorff, die Tochter der Familie, weiß aber: „Dann nehmen sie eben am Unterricht der fünften oder sechsten Klasse teil. Da muss man ja noch keine Gedichtsanalysen schreiben.
Frida und Majo verstehen sich super, obwohl die beiden einen Altersunterschied von gut drei Jahren haben. Das AFS¬Programm schweißt eben zusammen. Und: „Den Kindern wird in dem Austauschprogramm so viel geboten“, schwärmt Britt von Estorff. An oberster Stelle stehen hierbei natürlich die Erfahrungen aus kulturellen Begegnungen, die für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen spannend sind. „Wir sind mit jedem Gastkind – auch mit Majo – wirklich zusammengewachsen. Wir haben jedes Mal ein Kind zur Familie hinzugewonnen“, erzählt das Ehepaar. Jetzt im Winter soll es noch einmal zu viert in den Skiurlaub gehen, bevor Majo um viele Erfahrungen reicher zurück in ihre südamerikanische Heimat fährt. Die Familie pflegt auch zu den vorherigen Gastkindern noch ein enges Verhältnis, den sozialen Medien sei Dank gehe das heute ja sehr schnell und unkompliziert.


Einmal im Monat treffen sich alle zum AFS Stammtisch, zu dem sich die Ehrenamtler und Gastfamilien austauschen können.
Sie wollen auch Gastfamilie werden? Dann nehmen Sie gern Kontakt auf, denn in jedem Jahr gibt es Schüler, die „buchstäblich auf gepackten Koffern sitzen und warten“, wie Britt von Estorff erzählt. Das Austauschjahr beginnt immer entweder im Februar oder im September. Es gibt Programme, die drei, sechs oder zwölf Monate dauern. Einzuhaltende Richtlinien, wie ein extra Schlafzimmer oder eine Mindestquadratmeteranzahl der Wohnung gibt es nicht. „Wir möchten einfach, dass die Gastschüler sich wohlfühlen und ein Zuhause auf Zeit fin¬den“, sagt Britt von Estorff.


Info:
Der Organisation AFS wird von Ehrenamtlichen getragen. Im Großen geht es um interkulturellen Austausch, im Persönlichen um Chancen und Bereicherung. Sowohl für die Schüler, die ihr gewohntes Umfeld verlassen, um die Welt zu entdecken, als auch für die Gasteltern, die die Chance haben, ihren Horizont zu erweitern, indem sie sich auf die Eigenschaften und vielleicht auch Eigenarten ihrer neuen Familienmitglieder auf Zeit einlassen. Die AFS sucht immer Menschen, die sich vorstellen können, einem Jugendlichen ein zu Hause zu geben, die nächsten Schüler werden im Februar erwartet.
Wer interessiert ist, kann sich bei Hosting Koordinatorin Andrea Große Brinkhaus melden und sich bei einem Treffen auch die Bewerbungen der jungen Menschen ansehen. Natürlich ist auch ein unverbindliches Informationsgespräch möglich.
Kontakt: Andrea Große Brinkhaus, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 0178 168 5979

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