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Eichenprozessionsspinner können nicht flächendeckend bekämpft werden

7.10.2019 Schermbeck (geg), . Die Eichenprozessionsspinner entwickeln sich zu einer unendlich ärgerlichen- und für manchen auch unangenehmen Geschichte.


Im Wald sind sie für Forstwirte eine waldtypische Gefahr und werden deshalb nicht bekämpft. Bedingt durch stärkeren Wind in den letzten Tagen, finden viele Spaziergänger jetzt die Nester auch auf dem Boden liegend. Aber Vorsicht -nicht anfassen.
In der letzten Woche waren die Biester auch Thema in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.
Bekannt ist das Problem -mal mehr mal weniger -bereits seit dem Jahr 2004. Zwei untrtschiedliche Formen der Bekämpfung haben sich in den letzten Jahren im Ort bewährt. Zum einen werden die Eichenbäume mit einem speziellen Bakterum besprüht, was die Larven des Spinners bereits vor der Entwicklung der Brennhaare abtötet, Das allerdings geht nur in einem bestimmten Zeitraum. Zum anderen werden Nester manuell entfernt und anschließend verbrannt. Die Kosten der Bekämpfung in den letzten zehn Jahren hat sich vervielfacht, teilte die Verwaltung mit.
Seit 2018 ist wieder eine verstärkte Dichte des Befalls erfolgt. Aktuell wurden 47 Stellen im Gemeindegebiet präventiv behandelt. In erster Linie auf Kinderspielplätzen Schulbushaltestellen, Schulgeländen und auf besonders stark frequentierten Wegen.
„Wir können nicht sagen, wie sich das weiter entwickelt“, erklärte Marc Lidnemann. Die Stärke der jährlichen Population sei von den Wetterverhältnissen im Frühjahr abhängig. Die Gemeinde beabsichtigt die Zusammenarbeit mit einer Fachfirma in den Folgejahren fortzusetzen, da eigenes Personal nicht ausreichend vorhanden sei und diese dann auch entsprechend fortgebildet werden müssten. Eine flächendeckende Behandlung sei deswegen aus logistischen Gründen nicht möglich, erklärte Bürgermeister Mike Rexforth.
Präventiv und nachbehandelt würden somit kritische Stellen in der Gemeinde. Ergänzend dazu werden an verschiedenen Stellen sogenannte „EPS“ Fallen installiert. Bei diesem Verfahren werden eng anliegende Ringe um den Eichenstamm angebracht. Bei der „Prozession“ der Tiere fallen diese dann durch den Lockstoff angelockt, in einen am Ring befestigten Köderbeutel. Der Beutel kann anschließend händisch entleert werden. Der Erfolg der alternativen Bekämpfungsmethode wird im kommenden Jahr von der Gemeinde beobachtet werden.

 

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