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Großes Interesse am Kurs "Erste Hilfe am Hund"

24.9.2019 Damm (geg). Was tun, wenn der Hund stark blutet oder sich am Auge verletzt hat? Das und noch viel mehr lernten die Hundebesitzer auf Einladung des Hundeobmanns Tobias Jäger vom Hegering Schermbeck am Samstag im Dammer Schützenhaus.

„Hunde können sich bei der Begleitung einer Jagd durchaus auch verletzen“, so Simone Beckmann, zweite Vorsitzende des Hegering. Das sei die Motivation gewesen, die Tierärztin einzuladen.
Gewappnet sein für den Ernstfall, das war also der Hauptbeweggrund für die Teilnehmer sich an dem etwa vierstündigen Kurs in Theorie und Praxis, zu beteiligen. Geleitet wurde der Kurs von Dr. med. vet. Nadja Schneyer aus Schermbeck, die jedem Hundebesitzer empfahl einen solchen Kurs zu absolvieren. „Es ist wichtig zu wissen, was man im Ernstfall zu tun hat“, betonte sie.
Grundlegend sind die Rettungsmaßnahmen für Tiere ähnlich wie die für den Menschen, erfuhren die Teilnehmer, nur konnte es sein, dass so eine Fellnase mal zubeißt wenn sie Schmerzen hat, deswegen sei auch auf Eigenschutz zu achten. Für die Haus- und Notfallapotheke empfahl sie unter anderem eine Grunddesinfektion (ohne Alkohol) im Haus zu haben, eine Zeckenzange, eine Wärmedecke, Taschenlampe und Rescue Topfen, das sind Bachblüten die den Hund beruhigen.


Dr. Nadja Schneyer zeigte wie Medikamente gegeben- oder Ohrentropfen angewandt werden. Die Fixierung des Kopfes und das Tragen eines Hundes stand auf dem Programm und auch die Hilfe bei Überhitzung, Unterkühlung, Blutungen oder Schock. Immer aber heiße es “Ruhe bewahren“, so die Tierärztin.
Bei einer Vergiftung solle man den Hund zum Erbrechen bringen, aber: „Nicht wenn das Tier Schneckenkorn gefressen hat, das verätzt die Speiseröhre“. Die Notfallnummer bei Vergiftungen lautet 0228/2873211.
Bei dem Verdacht einer Verletzung sei es wichtig zu überprüfen, ob der Hund auf allen Beinen standfest stehe, bei Bewusstsein ist, die Schleimhautfarben sollten überprüft werden und ob der Puls in Ordnung ist: “Hierbei gilt, je kleiner der Hund desto schneller der Puls“, erklärte Schneyer.

 


„Kann und wie kann ich meinem Hund bei einem Herzstillstand helfen?“ lautete die Frage eines Teilnehmers. Im Prinzip sei das genau wie bei einem Menschen durchzuführen. Aber: “Die Massage muss so lange durchgeführt werden bis der Hund wieder aufsteht, das kann dauern“, erklärte die Tierärztin. Menschen versorge man in der Regel so lange, bis die Rettungskräfte eingetroffen sind.
An zweien der anwesenden Hunde, die sich unglaublich geduldig zeigten, konnte die Tierärztin schlißelich so manchen Handgriff auch demonstrieren. Doch vorsichtshalber hatte die Ärztin auch einen Stoffhund dabei, um die erforderlichen Handgriffe üben zu können. An diesem konnten die Teilnehmer die neu gewonnenen Erkenntnisse in der Notfalldiagnostik ganz praktisch vertiefen.
Um an einem Erste Hilfe Kurs teilnehmen zu können schließt man sich am besten mit mehreren Hundebesitzern zusammen und fragt bei der Tierärztin Tel. 02853/9563575- nach einem Termin. „Oftmals bieten auch Hundeschule solche Kurse an“, so Dr. med. vet. Nadja Schneyer.

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