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Eine Ausstellung die berührt: 50 Jahre FRIEDENSDORF INTERNATIONAL

14.8.2019 Schermbeck (malu). Bis zum 30.8. ist die Ausstellung "50 Jahre Friedensdorf Oberhausen"  während der Öffnungszeiten des Rathauses an der Weseler Str. 2 im Ratssal zu sehen.

Es gibt Anlässe, die sind wichtig und sie hätten es verdient, ausgiebig gefeiert zu werden. Das Oberhausener „Friedensdorf International“ könnte sein 50-jähriges Bestehen ohne jeden Zweifel mit Stolz und in entsprechend großem Rahmen begehen. Stattdessen feiert es sein halbes Jahrhundert humanitärer Hilfe eher in demütigen und dankbaren Gedenken.
Und genauso gibt sich die Ausstellung im Schermbecker Rathaus. Bescheiden, ohne viel Pomp aber durch die vielen Bilder und kleineren Texte, sowie einigen Anschauungsobjekten, doch aufschlussreich. Beim chronologisch aufgebauten Rundgang wird die Arbeit der Friedensdörfer erklärt.
Eines fällt beim Betrachten der Bilder und Texte auf: Die Jahreszahlen von 1969 bis heute ändern sich, die Länder auch, aber immer geht es um Krieg und den unmittelbaren Opfern: Kinder oder ganz junge Erwachsene.


Seit 50 Jahren bemüht sich das Friedensdorf in Oberhausen eben diesen Kindern mit seinen Möglichkeiten hier zu helfen. Viele helfende Hände wie Fluglinien, Krankenhäuser, Ärzte sowie viele ehrenamtliche Helfer versuchen das Unmögliche zu schaffen – und es gelingt.
Gemeinsam bringen sie die Kinder, die dringend medizinische Versorgung brauchen, welche in ihrer Heimat nicht gewährleistet ist, in die Bundesrepublik. Für die Zeit ihres Aufenthaltes nimmt das Friedensdorf die Kinder in ihre Obhut und übernimmt auch eine Vormundschaft auf Zeit. Dadurch können wichtige Entscheidungen vor Ort getroffen werden. Während der gesamten Behandlungszeit bekommen die Kinder ein Zuhause, was ein wesentlicher Bestandteil der erfolgreichen Arbeit ausmacht. Wobei allen Beteiligten wichtig ist, dass diese Kinder nach ihrer Genesung wieder in ihre Familien zurückkehren.
Das sogenannte „Zuhause“ für die kleinen Patienten wird durch die große Schar an ehrenamtlichen Helfern ausgefüllt. Es geht um Besuche im Krankenhaus, Spiel und Spaß bei fortschreitender Genesung, Malbücher oder all die kleinen und großen Dinge, die das Kinderleben bereichern können.

„Es können gar nicht genug sein die Mithelfen“ so der Wahlspruch einer aktiven Mitarbeiterin. “Mit jedem Kind verbinden wir schöne Momente“. Da gab es Francisco, der sich nichts sehnlicher wünschte als wieder Fußball spielen zu können. Emilia, die sich so über den Schnee freute oder Thaer, der seiner Mutter unbedingt eine Tasche aus „Allemania“ mitbringen wollte .Man könnte die Liste endlos weiterführen.
Resümierend lässt sich festhalten: All diese Menschen, Organisatoren, Fluglinien, Krankenhäuser, Ärzte, Schwestern und Ehrenamtler geben viel, um den Kindern eine kleine Auszeit zu gönnen. Ihnen gebührt ein hohes Maß an Anerkennung und Respekt für ihren ausnahmslosen humanitären Einsatz.



Ronald Gegenfurtner, ehemaliger Leiter des Friedensdorfes, fasste einmal zusammen:
„Unser schönstes Ziel ist, dass unsere Arbeit eines Tages nicht mehr notwendig ist, weil es keine Kriege mehr gibt.“
Ein schöner Gedanke

 

Anmerkung: Ein wenig mehr Licht könnte die Ausstellung sicher gut vertragen

 

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