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Plakataktion macht auf Kaufmannschaft aufmerksam

10.3.2021 Schermbeck (geg). Mit einer groß angelegten Plakataktion macht die Schermbecker Kaufmannschaft in diesen Tagen auf sich aufmerksam.

Die Botschaft: „“Schermbeck isst & kauft solidarisch“, und “Ich kauf gern vor Ort“. Erstellt wurden die Plakate von Oliver Wirtz von Wirtz Design.
Die Idee zu dieser breit angelegten Aktion hatten die Brüder Daniel und Thomas Averkamp vom Vodafone Shop an der Mittelstraße, die mit derartigen Aktionen bei ihren „Back2theroots“ Party immer recht erfolgreich waren, wie Daniel Averkamp berichtet.
Er holte sich den Marketing Verein „Wir sind Schermbeck“, die Schermbecker Werbegemeinschaft und die Wirtschaftsförderung der Gemeinde mit ins Boot, die sich begeistert zeigten. Der Vodafone Shop ist seit 20 Jahren in Schermbeck ansässig und seit der Zeit auch Mitglied in der Werbegemeinschaft, aber eher passiv. Averkamp betont: “Wir wollten jetzt aus der Passivität in die Aktivität wechseln, wollen ein Zeichen setzen“. Die Brüder möchten sich dafür einsetzen, dass der Ort attraktiv bleibt. Mit Bezug auf die Neugestaltung der Mittelstraße bemerkte der Shopinhaber, dass die schönste Straße niemanden etwas nutze, wenn die Geschäfte verschwinden. Auch in seinem Unternehmen bemerke er den Trend der Kunden zum Onlinekauf, jetzt zu Coronazeiten auch verstärkt. Aber: “Oftmals bemerken die Kunden hinterher, dass doch eine Beratung von Nöten gewesen wäre“. Averkamp möchte besonders auch die jungen Kunden motivieren vor Ort einzukaufen, die Qualität zu schätzen und nicht nach dem Prinzip „Billig ist in“ vorzugehen.
Für Thorsten Buchholz, Vorsitzender des Marketingvereins „Wir sind Schermbeck“- der seinen Heimatort für eine super attraktive Gemeinde hält, sei es wichtig dafür zu sorgen, dass „Uns die Gemeinde nicht davonsurft,“ betonte er. Er appelliert „Solidarität ist keine Einbahnstraße, man kann nicht auf Unterstützung der Vereine durch die Kaufmannschaft hoffen, aber seine Einkäufe im Netz erledigen“. An jedem Unternehmen hängen außerdem auch Familien und Arbeitsplätze.
Frank Herbrechter, Geschäftsführer der Schermbecker Werbegemeinschaft begrüßt die Aktion sehr, denn er stellte fest, dass immer noch wenig los ist auf der Mittelstraße, berichtete er. „Die Menschen gehen lieber in den Wäldern spazieren, als über die Mi zu bummeln,“ meint Herbrechter. Die WG sei froh, seit Montag wieder Kunden in den Geschäften begrüßen zu können. Diese Plakataktion sei ein wichtiges Mittel um die Bürger*innen zu motivieren vor Ort einzukaufen. Insgesamt müssten sich der Bürger und auch die Kaufmannschaft, an skurrile Dinge wie zum Beispiel das Einkaufen nach Termin, gewöhnen. Thorsten Buchholz hofft, dass das nur eine Momentaufnahme ist, und bald wieder gewohnte Zeiten zurückkehren. Das Einkaufen nach Termin fände er persönlich recht entspannend.
Den vom Wetterdienst angekündigten Sturm warten die Gebrüder Averkamp noch ab. Mit dem gesamten Team wurden die Plakate bereits auf die entsprechende Pappe aufgeklebt. Zu viert wollen sie sich auf den Weg, auch durch die Außenbereiche, machen und die Werbeschilder anbringen.

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