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Eine Hommage an den legendären "Club 27" die begeisterte

Von Gaby Eggert
13.9.2021 Schermbeck. Die Uraufführung des Musicals „Forever Young“ kann Drehbuchautor Kenneth Stewart durchaus als Erfolg verbuchen. Nervös war er vorher, das gab er lächelnd zu– aber welcher Autor ist das nicht vor so einer Show, die dann auch noch Uraufführung ist. Am Ende gabs "Standing Ovations" von einem durchweg begeisterten Publikum und nicht enden wollenden Applaus der 120 Zuschauer. Das Musical, von dem man sicher noch hören wird, hatte mehr Zuschauer verdient – ganz klar. Aber die Coronaschutzmaßnahmen forderten Grenzen.
Und: So eine Show mit einer solchen aufwendigen Technik hat es im Saal Ramirez bisher nicht gegeben, das bemerkte selbst Inhaber Dirk Zerressen. Geprobt hat jeder Künstler für sich in seiner Heimat, erst einige Tage vorher standen diese gemeinsam auf der Bühne.


Aber worum geht’s hier eigentlich: Schon vor zwei Jahren wurde die Idee des Musicals geboren, das sich mit dem legendären „27 Club“ beschäftigt- durch die Pandemie verzögerte sich die Erarbeitung allerdings. Wobei es diesen „ 27 Club“ gar nicht wirklich gibt- er ist eine Bezeichnung für bekannte Musiker, die im jungen Alter von 27 Jahren gestorben sind. Und alle „Mitglieder“ eint, dass diese ihrem eigenen Lebensstil mit Exzessen und Süchten zum Opfer gefallen sind. In dem Musical geht es um die die großen Stars Jimi Hendrix, Hippie Ikone Janis Joplin, Nirvana-Frontmann Kurt Cobain und Doors Mitglied Jim Morrison, sowie Amy Winhouse.


Erzählt wurden die Schicksale und Höhen und Tiefen der berühmten Stars in humorvoller Form von dem schwedischem Musicalstar Petter Bjällö, als fiktive Figur „Schlepps“. Im Vordergrund aber stand die Musik, die unvergessen bleibt. Nicht selten sangen die Menschen im Publikum mit. Und wenn der Ton nicht passte war das nicht so schlimm, denn laut genug war es - die Gäste im Saal bekamen ordentlich was auf die Ohren.
Die Darsteller –allesamt Profimusiker die bereits mit Größen der Rockmusik musiziert haben- brauchten nicht viel an Equipment – eigentlich nur das Mikro mit dem sie die beste Rockmusik, die je geschrieben wurde, performten. Mit der passenden Videoeinspielung auf der Großleinwand im Hintergrund, wurde das Publikum in die Zeit der „Hippies“ und legendären Festivals wie „Woodstock“ versetzt.


Das fast perfekte Abbild von Jimi Hendrix war Toney ′′ Wild T ′′, der seine Gitarre genauso „quälte“ und Hits improvisierte, wie es Jimmi Hendrix seinerzeit getan hat. Spielte der große „Jimmi“ am Ende des „Hey Jo“ die amerikanische Nationalhymne, spielte „Wild T“ an der Stelle die deutsche Hymne. Nur demoliert hat „Wild T“ die Bühne im Ramirez nicht. Glücklicherweise- und das Publikum tobte.


Einer der die Gitarre frustriert und im Rausch durch die Gegend schmiss, war auch Jim Morrison und sein „Double“ der Berliner Rockmusiker Freddy Hau, tat es ihm gleich. Nur: Ist Jim Morrison wirklich gestorben? „Schlepps“ erzählte von Gerüchten, die den legendären Künstler unsterblich werden ließen.

 

Wer könnte Janis Joplin besser spielen als Sarah Smith. Denn auch sie glänzte mit der gleichen Rockröhre und fegte nur so über die Bühne. Und wie man es von ihr gewohnt ist, immer auch ganz nah am Publikum. Joplin litt unter dem Tod von Jimi Hendrix der nur zwei Wochen vor ihr gestorben war, erfuhr das Publikum. Und auch sie verließ die Welt durch eine Überdosis Heroin.


Amy Winehous, die Königin des Souls, starb erst vor zehn Jahren an einer Alkoholvergiftung. Mehr als vier Promille fanden die Ärzte in ihrem Blut. Rachel Hiew erinnerte eindrucksvoll mit Körper und Stimme an die Sängerin mit der Bienenkorb-Frisur und dem dunklen Lidstrich.

 
Und dann war da noch Kurt Cobain, der mit einer Überdosis Heroin und einem Kopfschuss aus seiner Browning-Auto-5-Selbstladeflinte aufgefunden wurde. Aber:  War es wirklich Selbsmord. Cobain griff eher zum Alkohol. Viele Menschen aus seinem Umfeld stellten schon mehr als 20 Jahren den Selbstmord von Kurt Cobain in Frage, erfuhr das Piblikum. Iain Duncan erinnerte an die großen Songs des Stars.

Mit einem gemeinsamen „Knocking on heavens Door“ verabschiedeten sich die Künstler von einem begeisterten Publikum, bei dem die Show sicher einen tiefen Eindruck hinterlassen hat. Es hieß, das Musical ist im März noch einmal zu sehen- freuen wir uns drauf......

 

Einige Impressionen
https://www.schermbeck-grenzenlos.de/index.php/fotos/forever-young-fotos-gaby-eggert

Videoimpressionen von Günter Gätzschmann

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