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Feuerwehr Schermbeck im Katastrophengebiet im Einsatz

19.7.2021 Schermbeck (geg/pd). Insgesamt dreimal ist die Feuerwehr Schermbeck zur überörtlichen Hilfe bei der Flutkatastrophe  gerufen worden. Die Einsatzkräfte fuhren nach Erkrath, Wuppertal und am frühen Sonntagmorgen nach Erftstadt. Einsätze die sie sicherlich so schnell nicht vergessen werden.

So rückten die Schermbecker Einsatzkräfte am 14.07.2021 und am 15.07.2021 aus nach Erkrath, am 17.07.2021 nach Wuppertal und am 18.07.2021 nach Erftstadt. Gerade Erftstadt war besonders hart von der Flutkatastrophe getroffen worden.  Neben dem Auspumpen von Kellern, wurden außerdem Sandsäcke befüllt. Diese sollten die Wassermassen aufhalten.
Am 15.07.2021 handelte es sich  den meisten Einsatzstellen um das Auspumpen von vollgelaufenen Kellern, Garagen, Vorgärten etc. Die Pumpen waren an diesem Tag im Dauereinsatz.

In Wuppertal wurden am 17.07.2021 ebenfalls die verschiedensten Einsätze abgearbeitet. So wurde zum Beispiel aus einem vollgelaufenen Supermarktlager Wasser gepumpt. Egal was zu tun war, wo Hilfe benötigt wurde, wurde fleißig mit angepackt.


Nachdem am Sonntagmorgen die Bereitschaft 1 um 06:25 Uhr nach Erftstadt alarmiert wurde, sind die Einsatzkräfte der Schermbecker Feuerwehr hetue Morgen um 4.40 Uhr nach 22 Stunden Einsatz  wieder am Schermbecker Gerätehaus angekommen.
In Erftstadt angekommen wurden die Einsatzkräfte in einer Wohnsiedlung eingesetzt, welche evakuiert worden war. Die Häuser mussten so weit wie möglich bezüglich vermisster Personen kontrolliert werden . Gleichzeitig wurde geschaut, ob die Häuser noch bewohnbar sind. Das Ausmaß der Überschwemmungen zeigte sich hier überall. Viele Keller standen immer noch voll Wasser, diese wurden leer gepumpt.


Auch eine Tierrettung von Karpfen zeigte zumindest noch einen Teilerfolg. Hier konnten zwar einige Tiere leider nur noch tot geborgen werden, einige jedoch auch gerettet werden.
22 Stunden waren die Kameradinnen und Kameraden im Einsatz.
22 Stunden Einsatz in einer Stadt, die von den Überschwemmungen massiven Schaden genommen hat.
22 Stunden live sehen, welche Existenzen zerstört wurden, welch schreckliches Bild sich vor Ort zeigt.
22 Stunden in denen man einfach versucht zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird.


Aber auch 22 Stunden in denen die Hilfskräfte erfuhren, wie überörtliche Hilfe funktioniert und in denen deutlich wurde, wie wichtig das Ehrenamt ist
Auch wenn die Kameradinnen und Kameraden völlig entkräftet in Schermbeck ankamen, sind sie stolz helfen zu können und in dieser schwierigen Situation das Bestmöglichste zu geben.
"In Gedanken sind wir immer noch bei all den Menschen, die ihr Leben, nahestehende Menschen, ihr Zuhause oder ihre Existenz verloren haben. Natürlich auch bei den Einsatzkräften, die zu diesem Zeitpunkt vor Ort im Schadensgebiet sind", ist auf der Facebookseite der Freiwilligen Feuerwehr nachzulesen.

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