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Lockdownalternative: Burriteria in Gahlen anstatt Gastroservice im Stadion

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5.2.2021 Gahlen (geg). In den Tiefen des Gahlener Bruchs geht es jetzt höchst kulinarisch zu.

Denn auf dem Hof der „Ollen Schuer“ des Heimatvereines Gahlen, Bruchstraße 205,  steht nun der „Air Stream“ der König Pilsener Arena Oberhausen, der zum „Foodtruck“ (Imbisswagen) umgebaut ist. Hier bereiten Ella Wilting und Lars Mittenzwei mexikanische Leckereien zu.


Lars Mittenzwei, Inhaber des Gastro Unternehmens „WM Event Solutions“ hat hier aus der Not eine Tugend gemacht. Denn seit dem ersten Lockdown ist er arbeitslos.
In der König Pilsner Arena hat der damalige Oberhausener seine Ausbildung zum Systemgastronomen absolviert und dort berufliche Erfahrungen bis zum stellvertretenden Gastroleiter gesammelt. Im Jahr 2013 stellte er sich auf eigene Füße und verkaufte fortan Getränke in Stadien und Hallen wie Köln, Düsseldorf oder Dortmund. Und dann kam Corona und er kann seinen Beruf seither nicht mehr ausüben. Schon im letzten Jahr war ihm klar: “Ich bewirte bis zu 50.000 Menschen. Da muss erst ein Impfstoff kommen bevor ich weiter arbeiten kann.“
Seit zwei Jahren wohnt die Familie in Gahlen. Für einige Zeit konnte Lars Mittenzwei in einem gastronomischen Betrieb in Ratingen aushelfen, mit Beginn des zweiten Lockdowns war auch das vorbei. Von seinen Nachbarn Ella und Stefan Wilting kam dann die Idee eines Abhol- und Lieferservices von Speisen.
Angesichts der schwierigen finanziellen Lage war Mittenzwei zunächst skeptisch Investitionen zu tätigen. „Die Novemberhilfe habe ich erhalten, aber den Antrag für die Dezemberhilfe konnte ich erst in diesen Tagen stellen.“ Erschwerend hinzu käme, dass er nicht wisse, was er unter Umständen zurückzahlen müsse, berichtet er. Doch Mittenzwei ließ sich schließlich von der Idee seiner Nachbarn begeistern.
Da die Wiltings sehr gerne Burritos (Gefüllte mexikanische Fladenbrote) essen, wurde der Faden gleich in die Richtung einer kleinen Speisekarte mit mexikanischen Gerichten gesponnen. „Ich fand den Gedanken Klasse und entwickelte das Konzept“, so der Systemgastronom. Wochenlang wurden verschiedene Gerichte ausprobiert, Teller zwischen den Familien hin- und hergereicht, probiert und an den Rezepten gefeilt, bis das Repertoire der Speisekarte feststand. So findet man unter anderem Burritos mit Hühnchen oder vegetarischer Füllung, mexikanische Salsa Burger, Tortilla Chips und auch die klassische Currywurst fehlt nicht.


Zusätzlich gibt es auch immer einen Mittagstisch: Derzeit ist es ein Chili con carne (auch vegan), das Angebot am Mittag soll aber wechseln, so der Plan. Wert legen der Unternehmer Lars Mittenzwei und die „Foodstylistin“ Ella Wilting auch auf absolute Frische der Gerichte. Soßen wie die Guacomole zum Beispiel werden selbst gezaubert.
Im Angebot sind auch mexikanische Limonaden und Biere in Flaschen. Da diese nicht ganz preisgünstig sind, gibt es zum Probieren pro 10 Euro Bestellwert eine Flasche nach Wahl gratis dazu.
Eines war den Betreibern wichtig: Der Umweltschutzgedanke nämlich. So ist die Verpackung nicht aus Plastik, sondern aus Papier und Bambus, obwohl es im Ankauf teurer ist. Ausgeliefert werden die Speisen mit einem E-mobil.
Geöffnet hat der mexikanische Imbiss jeden Tag von 12 bis 14 und von 16 bis 21 Uhr
Auf der Facbookseite „Burriteria Schermbeck“ ist die Speisekarte zu finden. Infos gibt es auch unter der Telefonnummer: 01573-3729273.

Text und Fotos Gaby Eggert

 

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