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Es geht voran bei den Feldbahnfreunden

27.5.2019 Gahlen (geg). Mittlerweile haben sich die Aktivitäten der Feldbahnfreunde ganz hinten im Gahlener Aap, dort wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen, herumgesprochen.

So herrschte zum ersten Feldbahnfahrwochenende 2019 ein ständiges Kommen und Gehen auf dem Gelände des Cafes Haferkamp. Denn dort sind die Feldbahnfreunde zuhause.
Die kleine Lok hatte kaum Zeit zum Verschnaufen- einmal eine Strecke mit dem historischen Fahrzeug zu fahren, das machte den Gästen einfach Spaß.
Die Gleise sind bis zum Sportgelände gelegt, dann werden die Weichen gestellt, die Lok koppelt ab und am anderen Ende wieder an und zurück geht es tuckernd und tutend zum „Bahnhof.“
Unter den riesigen alten Bäumen und dem traumhaften Blick in die Weite der Landschaft ließ es sich besonders gut aushalten. Die Sitzplätze waren sehr begehrt, dazu ein leckeres Radler und eine Bratwurst: „Kann man aushalten“, lachte Isolde Mecks, die mit ihrer Familie die Feldbahnfreunde zum ersten Mal besuchte um ein bisschen Feldbahnfahrluft zu schnuppern.

 


Auch offiziellen Besuch gab es am Sonntag, denn einige Sponsoren haben den Feldbahnfreunden bei der Verwirklichung gleich dreier Projekte finanziell unter die Arme gegriffen. Dank der Nottenkämper Stiftung konnte das Infozentrum fertiggestellt werden. „Das Blockhaus soll als heimatgeschichtliches Informationszentrum die Geschichte der einstigen Tongewinnung und Ziegelproduktion in Schermbeck in Erinnerung rufen, denn wer weiß heute noch, dass es im Umfeld einst 10 Ziegelwerke gab, wie vielfältig die erzeugten Tonprodukte waren und welche Bedeutung die Kleinbahn hatte“, hob Michael Nienhaus, der Vorsitzende der Feldbahnfreunde hervor. Gruppen, Kindergärten und Schulklassen können die Feldbahnfreunde nach Anmeldung besuchen, dabei viel über die heimische Tonindustrie erfahren und natürlich auch tuckernd und tutend durch die Landschaft fahren.
Ein zweites Projekt der Feldbahnfreunde an dem derzeit gearbeitet wird, ist die Erweiterung der Strecke entlang der Lippe. Dafür werden Schienen aus einem Weingut in Serrig/Mosel verwendet. „Wir hatten vor einiger Zeit über unsere Kontakte zur Historischen Feldbahn Hofgut Serrig in dem direkt neben dem Hofgut liegenden alten Weinberg und im schwer zugänglichen Gelände noch Restschienen entdeckt“, berichtete Michel Nienhaus. Das Hofgut wird von der Lebenshilfe betrieben- hier leben und arbeiten 160 geistig und mehrfach behinderte Menschen.
Nach Abstimmung mit den örtlichen Stellen und entsprechenden Vorbereitungsarbeiten konnte im März die erste aufwendige Bergungsarbeit – mit teilweise 40 Prozent Gefälle im Gelände- gestartet werden. „Für die Bergung des Materials und dem Transport nach Gahlen, sowie den Gleisarbeiten hat die NISPA uns finanziell unterstützt“, freut sich Michael Nienhaus. Die Strecke am Lippeufer die entsteht, wird circa 800m lang sein. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2021 geplant.
Mit einer weiteren finanziellen Unterstützung des Heimatministeriums des Landes NRW bauen die Feldbahnfreunde im dritten Projekt nun einen barierrefreien Waggon, in dem zwei bis drei Rollstuhlfahrer Platz finden sollen. Die Idee wurde übrigens von dem Hofgut Serrig übernommen.

Der Videobeitrag

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