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"Es gibt nichts Gutes- außer man tut es"

30.8.2020 Weselerwald (geg). Zum neunten Mal ehrte der Rotary Club Lippe-Issel seine erwählten „Helden des Alltags“ und lud am Samstag zu einer Feierstunde ins Landhotel Voshövel ein.

Musikalisch untermalt wurde der Festakt von Musikern der „Festival Philharmonie Westfalen“. Im Parkpavillon nahmen Ruth Beering aus Raesfeld, Philipp Fuchs aus Hünxe, Anne Nienhaus aus Hamminkeln, Michael Steinrötter aus Schermbeck und Claudia Böckmann aus Wesel ihre Auszeichnungen entgegen. Zum neunten Mal war auch der Schirmherr, Wesels Landrat Dr. Ansgar Müller, dabei, der gemeinsam mit Club-Präsident Ingo Bülow die Helden des Alltags für deren außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement auszeichnete.
Der Corona-Schutzverordung folgend hatte das Team von Hotelier Christopher Klump die Plätze der Gäste mit gebührendem Abstand im Pavillon positioniert, auf Händeschütteln wurde verzichtet, die Geehrten nahmen sich ihre Urkunden selbst und das Mikrofon erhielt für jeden Redner eine neue Schutzfolie. Gesundheitsschutz hatte oberste Priorität an diesem Vormittag.
"Die Ehrenamtlichen haben sich in besonderer Wese für das Gemeinwohl eingebracht und zeigen ein tolles Engagement“, so Ingo Bülow, der Präsident der Rotarier in seiner Begrüßung. Und weiter: “Diese Menschen unterstützen das Gemeinwohl und dienen der Gemeinschaft- helfen immer, wo immer sie können und sind einzigartig.“ Die Ehrung ist mit 250 Euro dotiert, welches die Rotarier zu einem von den „Helden“ angegebenen Zweck spenden.


„Ehrenamtler wie Michael Steinrötter sind Säulen der Gesellschaft“, würdigten Schermbecks Bürgermeister Mike Rexforth und Johannes Brilo, Vorsiteznder des Gesamtvereines das jahrelange Wirken des Vorsitzenden der Fußballabteilung des SV Schermbeck, stellvertretend für das gesamte Team.  Die jahrelange soziale Arbeit im Bereich Jugendbetreuung und Ausbildung, die Integration von Langzeitarbeitslosen, Betreuung von jungen Menschen durch Sozialarbeit statt Strafvollzug, Integration von Flüchtlingen, sowie die großartige Arbeitsleistung zum Erhalt und Erweiterung der Infrastruktur der Sportanlage Schermbeck sind Leistungen die der Würdigung bedürfen.
Hans-Dieter Strothmann, der stellvertretende Bürgermeister Raesfeld hielt die Laudatio für Ruth Beering. „Ihr Tag müsste 36 anstatt 24 Stunden haben“, lobte er und  nannte Ruth Beering eine Frau, die mit ihrer Arbeit der Gesellschaft und dem Gemeinwesen des Ortes große Dienste erweist und dabei nie auf sich selbt schaue, sondern immer für den anderen da sei. Beering engagiert sich im Vorstand des Heimatvereins Raesfeld, ist in der Seniorenarbeit aktiv, in der Bürgerstiftung Raesfeld und seit kurzem auch in der Kleiderbörse „Froschkönig“ die „Aufgrund ihres Einsatzes zum Erfolgsmodell wurde,“ so Strothmann.
Ruth Beering verbinde mit dem Preis die Hoffnung dass viele junge Menschen den Weg ins Ehrenamt finden, sagte sie.
Auch Philipp Fuchs aus Hünxe ist seit seinem 10. Lebensjahr Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und hat schon damals Feuer fürs Ehrenamt gefangen. „Nur“ Dienst zu tun war ihm nicht genug, heute leitet er die Jugendfeuerwehr und machte sie zum Erfolgsmodell der Gemeinde. Des Weiteren ist er im Junggesellen Schützenverein aktiv und gestaltet so das Dorfleben der jungen Menschen mit. Die Laudatio hielt Bürgermeister Dirk Buschmann: „Philipp Fuchs ist ein Mann auf den man sich verlassen kann, der seiner Stadt und seinen Bürgern sehr gut tut“.
Anne Nienhaus ist in Hamminkeln ein leuchtendes Beispiel der Ehrenamtlichkeit und wie Bürgermeister Bernd Romanski sinngemäß betonte und für Hamminkelner Germeinschaft nicht wegzudenken. Was ihm an ihre besonders gefalle sei, dass sie immer freundlich, hilfsbereit und bescheiden sei. „Sie verliert nicht viele Worte, sie macht einfach“. Und das ist eine Menge. Anne Nienhaus ist seit Jahren sehr aktiv beim DRK, beim SC Loikum 77, beim Blasorchester, in der Flüchtlingshilfe, im Projekt Bürgerbus und im Projekt Unser Dorf hat Zukunft“. Ihr Motto „Keiner kann nichts und zusammen schaffen wir viel.“



Eine Initiative die mehr im Hintergrund arbeitet ist die Hospiz-Initiatve Wesel eV. Den Preis nahm die Vorsiteznde Claudia Böckmann für alle Aktiven entgegen. Marlies Hillefeld, dritte stellv. Bürgermeisterin Wesel, stellte die Initiative in einem Rückblick vor.
Die Hospiz-Initiative Wesel hat zurzeit 59 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und 7 ehrenamtliche Mitarbeiter im Alter von 41-83 Jahren. „Es gibt Situationen da wird deutlich, dass der Mensch den Menschen braucht und dann sind Sie da, leise, unaufdringlich und effektiv“, so Hillefeld. Und: „Wir können froh sein, dass wir Menschen wie Sie haben“. Cöaudai Böckmann bedankte sich am Ende der Veranstaltung beim Rotary Club für die Ehrung, beim Team des Landhotels für den „tollen Rahmen“ und bei den Musikern für die „so wichtige Kultur“, die in Corona-Zeiten doch arg zu kurz komme.
Auch im kommenden Jahr werde der Rotary Club Lippe-Issel erneut „Helden des Alltags“ auszeichnen, so Präsident Bülow, habe doch das ehrenamtliche Engagement der Ausgezeichneten und das Rotary-Credo des selbstlosen Dienens so viele Gemeinsamkeiten.

 

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