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Ausflugstipp: Warendorf ist nicht nur für Reitsportfans attraktiv

30.7.2020 Warendorf (djd). Kurzurlaub in Deutschland hat derzeit Konjunktur. Besonders beliebt sind Orte, die landschaftlich reizvoll, aber nicht so überlaufen sind - wie etwa Warendorf.

Wer den Namen der alten Hansestadt hört, denkt vor allem an Pferdezucht. Das nordrhein-westfälische Landgestüt hat schon so manchen internationalen Champion hervorgebracht. Reitsportlegende Hans-Günter Winkler und seine "Wunderstute" Halla sind in Warendorf zu Hause gewesen. Nicht umsonst gilt die Handelsstadt an der Ems als Treffpunkt für Pferdefreunde und Reitsportfans aus aller Welt. Doch auch für Familien mit Kindern und Besucher, die ihr Glück nicht auf dem Rücken der Pferde finden wollen, gibt es viel zu entdecken. Wie wäre es beispielsweise mit einer kostenlosen Kutschfahrt durch die historische Altstadt? Mittelalterliche Prachtfassaden, Fachwerkhäuser und verwinkelte Gassen bieten Gästen beim Vorbeifahren einen Einblick in 1.200 Jahre Stadtgeschichte.

Bummeln, reiten, wandern und radeln

Warendorf wird gern auch als kleine Schwester der westfälischen Großstadt Münster bezeichnet. Eigentümergeführte Geschäfte und Handwerksbetriebe tragen dazu bei, dass der Shoppingbummel in der Altstadt nicht langweilig wird. Wer aktiv sein möchte, findet rund um Warendorf ein gut ausgebautes Wegenetz vor. In der nahezu steigungsfreien Gegend finden Hobbyreiter und Wanderer ebenso ihre Lieblingsroute wie Fahrradfans. Fernradwege wie der Ems-Radweg, der Europa-Radweg R1 und die 100-Schlösser-Route verlaufen direkt durch das Warendorfer Stadtgebiet. Ein System von Rundrouten bietet Einsteigern ebenso wie fortgeschrittenen Radlern die Möglichkeit, sich ihre Strecken je nach Geschmack und Kondition selbst auszuwählen. Unter www.warendorf.de finden Radler zahlreiche Infos für ihre Tourenplanung, der Ems-Radweg kann beispielsweise mit dem Werse-Radweg kombiniert werden. Zudem sind Termine für geführte Radtouren in die Warendorfer Parklandschaft und für Routen mit E-Bikes auf der Seite vermerkt.

Sportlich aktiv auf der Ems

Auch Wassersportfreunde kommen in Warendorf nicht zu kurz. Obwohl die Ems, der kleinste Strom Deutschlands, in Nordrhein-Westfalen noch nicht schiffbar ist, reichen Wassertiefe und Fließgeschwindigkeit für eine ungestörte Kanutour aus. Nördlich der Altstadt gibt es mit einer komfortablen Kanueinsatzstelle und kostenlosen Parkmöglichkeiten gute Ausgangsbedingungen für das Paddeln auf dem teilweise renaturierten Fluss. Alternativ kann man auf dem Warendorfer Emssee eine Schnupperstunde im angesagten Stand up Paddling (SUP) buchen. Die hippe Sportart trainiert den ganzen Körper und fördert den Gleichgewichtssinn.

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