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Grappa und die acht Todsünden
14.06.2010 Schermbeck (geg). Sieben Leichen und sieben Todsünden, ein schwarzer Kater und eine blonde Frau, vier attraktive Männer und mittendrin: Maria Grappa, Reporterin beim Bierstädter Tageblatt. Die rothaarige Journalistin begibt sich auf die Suche nach einem religiösen Fanatiker, doch dann holt sie ihre Vergangenheit ein: Sie selbst hat die achte Todsünde begangen....
Die stets gestresste, aber die Tücken des Alltags mit viel Witz, unermüdlichem Tatendrang, etwas Erotik und einer guten Portion Glück meisternde, nicht mehr ganz junge Journalistin hat es diesmal mit der Religion zu tun. Maria Grappa, neugierige Reporterin des Bierstädter Tageblattes, ist früh am Tatort und sieht eine grandiose Inszenierung des Todes: Alle in Schwarz gekleidet, der Tod traf die Opfer fast gleichzeitig bei einem exquisiten Abendessen. Jedem einzelnen Toten ordnet der Mörder Abbildungen des mittelalterlichen Malers Hieronymus Bosch zu, die die sieben Todsünden darstellen: Hochmut, Neid, Zorn, Trägheit, Geiz, Völlerei und Wollust – verbunden mit Texten, die auf Verfehlungen der Toten anspielen. Auch diese Krimigeschichte von Gabriella Wollenhaupt hat es in sich, zaubert dem Leser trotz aller Spannung so manches Mal ein Grinsen ins Gesicht. Allein schon die Dialoge mit ihrem neuen Hausgefährten, dem nicht kastriertem Kater Eberhard, der einem der Opfer gehört und den sie aufgenommen hat, sind spritzig und witzig.Eine herrlich spannende, aber doch leichte Sommerlektüre. Für den Koffer und einfach so zum "weglesen". |




























14.06.2010 Schermbeck (geg). Sieben Leichen und sieben Todsünden, ein schwarzer Kater und eine blonde Frau, vier attraktive Männer und mittendrin: Maria Grappa, Reporterin beim Bierstädter Tageblatt. Die rothaarige Journalistin begibt sich auf die Suche nach einem religiösen Fanatiker, doch dann holt sie ihre Vergangenheit ein: Sie selbst hat die achte Todsünde begangen....
