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Milchschnutengeschrei und Windelgepupse

1.9.2011 Schermbeck (pd). Nein – ich wurde nicht plötzlich Oma. Natürlich nicht! So ein Kind braucht immerhin neun Monate, um einen ersten Blick auf die alte Frau mit der faltigen Haut zu werfen. So kam es nicht wirklich überraschend. Aber doch irgendwie überrumpelnd, schreibt Heike Vullriede. Die Rekenerin ist Schriftstellerin und frisch gebackene Oma vom dritten Enkelkind. In unregelmäßigen Abständen berichtet sie an dieser Stelle über ihre Erlebnisse.

 

Opa, also mein Mann, und ich hatten gerade unser Leben neu eingerichtet. Unsere drei Kinder sind ausgeflogen und stehen mitten im Leben. Zeit für uns, darüber nachzudenken, wie unser eigenes Leben weitergehen sollte. Da erreichte uns die freudige Nachricht unserer ältesten Tochter.

Uns liefen die Tränen, als wir den kleinen Finn das erste Mal sahen. Gut, er war ein Schreihals. War aber seine Mutter auch gewesen. Wen sollte es also wundern. Genau neun Monate später floss uns die Rotze beim Anblick von Klein-Marie. Ein Geschenk unserer Zweitältesten. Da nützte es auch nichts mehr, viel jünger auszusehen. Spätestens das zweite Enkelchen besiegelte mein neues Attribut: OMA.

Inzwischen ist wieder ein Jahr vergangen. Aus Finn wurde ein fast zweijähriger wilder Feger und – oh Wunder – Nils, ein kleines Brüderchen, erblickte vor ein paar Tagen das Licht dieser aufregenden Welt. Klein-Marie zahnt und sabbelt aus allen Speicheldrüsen und wird ab nächste Woche an drei Tagen in der Woche bei mir bleiben, während Mama arbeiten geht.
3 Tage Ganztags-Oma! Ich habe so eine vage Ahnung, dass da ein turbulentes Alltagsleben auf meine alten Knochen zukommen wird. Worauf habe ich mich da nur eingelassen, ich werde berichten......

Weitere Infos zur Autorin www.heikevullriede.wordpress.com

 

Milchschnutengeschrei und Windelgepupse

Nein – ich wurde nicht plötzlich Oma. Natürlich nicht! So ein Kind braucht immerhin neun Monate, um einen ersten Blick auf die alte Frau mit der faltigen Haut zu werfen. So kam es nicht wirklich überraschend. Aber doch irgendwie überrumpelnd.

Opa, also mein Mann, und ich hatten gerade unser Leben neu eingerichtet. Unsere drei Kinder waren ausgeflogen und standen mitten im Leben. Zeit für uns, darüber nachzudenken, wie unser eigenes Leben weitergehen sollte. Da erreichte uns die freudige Nachricht unserer ältesten Tochter.

Uns liefen die Tränen, als wir den kleinen Finn das erste Mal sahen. Gut, er war ein Schreihals. War aber seine Mutter auch gewesen. Wen sollte es also wundern. Genau neun Monate später floss uns die Rotze beim Anblick von Klein-Marie. Ein Geschenk unserer Zweitältesten. Da nützte es auch nichts mehr, viel jünger auszusehen. Spätestens das zweite Enkelchen besiegelte mein neues Attribut: OMA.

Inzwischen ist wieder ein Jahr vergangen. Aus Finn wurde ein fast zweijähriger wilder Feger und – oh Wunder – Nils, ein kleines Brüderchen, erblickte vor ein paar Tagen das Licht dieser aufregenden Welt. Klein-Marie zahnt und sabbelt aus allen Speicheldrüsen und wird ab nächster Woche an drei Tagen in der Woche bei mir bleiben, während Mama arbeiten geht. 3 Tage Ganztags-Oma! Ich habe so eine vage Ahnung, dass da ein turbulentes Alltagsleben auf meine alten Knochen zukommen wird. Worauf habe ich mich da nur eingelassen …

 

 


 
 
 
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